Becker/Schröder wollen sich „eingrooven“

03.05.2017
Jonas Schröder (l.) und Paul Becker wollen sich beim Super Cup in Münster "eingrooven". Foto: DVV

Paul Becker ist ein Optimist – trotzdem könnte seine Laune und die seines neuen Partner Jonas Schröder derzeit etwas besser sein. Vor ihrem ersten gemeinsamen Turnier als USC-Duo zwickt bei Becker wieder der Fuß. Das hat die Vorbereitungen auf den Super Cup vor der eigenen Haustür in Münster schon ziemlich gehandicapt.
 
Doch am Mittwoch zeigte sich Becker unerschrocken: „Es wird seit einigen Tagen wieder besser. Natürlich haben wir davor auch etwas spärlicher trainieren müssen. Aber wir gehen Stand jetzt fest davon aus, dass wir am Freitag an den Start gehen!“
 
Richtig, im Gegensatz zu den Poniewaz-Zwillingen, die einen Platz im Samstag startenden Hauptfeld sicher haben, müssen Becker/Schröder am Freitag in die Qualifikation. Bei dem enorm starken Starterfeld ist für das USC-Doppel die Teilnahme am Hauptturnier noch nicht geritzt. Derzeit stehen sie in der Meldeliste an Position fünf der Quali-Runde, nur vier Teams schaffen den Sprung ins 16er-Hauptfeld.
 
„Wir müssen natürlich insgesamt Abstriche machen in unseren Erwartungen, wir werden in dieser Saison wegen meiner Fußgeschichte wohl noch zwei, drei Turniere brauchen, bis wir am oberen Level sind. Gerade ich muss viel trainieren, um gut zu sein“, schätzt Paul die Lage ein. Dennoch, Becker ist ja Optimist: „Klar wollen wir die Quali schaffen, dann haben wir schon ganz viel richtig gemacht. Im Hauptfeld dann heben sich sechs, sieben Teams ab. Aber unter den anderen ist glaube ich alles möglich. Da kann jeder jeden schlagen, das ist eine ganz offene Geschichte.“
 
Erstmal aber muss es bei der Becker’schen Vorgeschichte darum gehen, „dass Jonas und ich uns eingrooven. Und dann schon ein bisschen auch auf Nürnberg schielen, bis dahin sind es ja dann wieder vier Wochen.“