Doppelpack für den USC 2

01.10.2016
Foto: Daniel Wesseling

Am letzten Wochenende hatten die jungen Damen des USC Münster 2 in der 2. Bundesliga noch spielfrei – doch am kommenden Samstag und Sonntag ist das Team von Coach Christian Wolf nun gleich doppelt gefordert.

Am Samstag geht´s zum ehemaligen Erstligisten VfL Oythe, am Sonntag (16 Uhr) erwarten die Unabhängigen dann in der Sporthalle Berg Fidel den VCO Schwerin zum Bundesstützpunkt-Vergleich. Ein volles Programm also.

Wolf findet das eigentlich gar nicht so schlecht: „Das ist gut. Da bekommen wir in zwei Tagen zwei Mal die Rückmeldung, wo wir stehen – und woran wir arbeiten müssen!“

Während die Münsteranerinnen in Niedersachsen klarer Außenseiter sind – der VfL hat in seinen Reihen ein Quartett aus Polen und eine Kroatin, also gleich fünf Ausländerinnen – sieht Wolf gegen die Schwerinerinnen ein Duell auf Augenhöhe auf seine Truppe zukommen. „In der Vorbereitung haben wir gegen den VCO verloren. Aber als ganz junges Team hat Schwerin auch Höhen und Tiefen, da ist die Leistung noch schwankend. Allerdings haben sie mit dem Sieg über Hamburg eine dicke Überraschung gelandet. Das ist schon eine sehr spielfähige Mannschaft.“

Natürlich wollen die Unabhängigen zeigen, dass sie mehr als mithalten können mit den Akteurinnen vom BSP aus Mecklenburg. Ehrensache. „Wir wissen, dass es nicht einfach wird, aber wir wollen dagegenhalten“, so Wolf über das Match gegen den VCO, bei dem die ehemalige USC-Bundesliga-Libera Steffi Golla im Übrigen als Co-Trainerin aktiv ist.

„Wir haben viel trainiert, jetzt müssen wir spielen, uns an das Niveau in der 2. Liga gewöhnen. Aber wir bekommen am Wochenende viel Spielerfahrung. Und Spielerfahrung kannst du nicht trainieren“, meint der 30-jährige Coach.

Dass die Münsteranerinnen mit Verletzungssorgen in den Doppelspieltag gehen, macht die Sache natürlich nicht einfacher. Lina Alsmeier hat Schulterprobleme, Carmen Heilemann hatte im Training eine Karambolage mit dem Netzpfosten und zog sich einen Bänderriss im Knöchel zu. Wolf will „nicht jammern. So etwas kommt vor, das müssen wir akzeptieren. Und am Wochenende einfach das Bestmögliche rausholen!“