Ein Derby im doppelten Sinne

08.12.2016
Spürt den Ehrgeiz seiner Mannschaft: USC-2-Trainer Christian Wolf. Foto: Daniel Wesseling

Zu einem Derby im doppelten Sinne erwartet am kommenden Samstag der USC Münster 2 in seinem letzten Heimspiel des Jahres 2016 den Ruderclub Sorpesee.  
 
Denn zum einen ist diese Partie ein Westfalenderby, zum anderen aber auch ein Kellerderby. Um 16 Uhr stehen sich nämlich im Volleydome am Berg Fidel der Letzte und der Vorletzte gegenüber, also die beiden Teams, die nach jetzigem Stand den Weg in die Dritte Liga antreten müssten.
 
An sich herrscht bei den Münsteranern in diesem Aubildungsteam kein gesteigerter Ergebnisdruck auf die Spielerinnen. Aber diese Tabellensituation, wie sie sich im Moment darstellt, kann man natürlich als Leistungssportler nicht ausblenden. „Meine Spielerinnen können alle zählen“, erklärt USC-2-Trainer Christian Wolf, „alle wissen, dass Sorpesee ein Gegner ist, den wir schlagen müssen, wenn wir in der Tabelle dranbleiben wollen. Das will auch niemand kleinreden. Aber alle meine Spielerinnen haben den Ehrgeiz, am Samstag zu gewinnen! Das spüre ich im Training jeden Tag jetzt. Die nötige Anspannung ist da“, so der 30-Jährige.
 
Eines weiß auch Wolf: Sollten sich seine Elevinnen nicht deutlich anders präsentieren als zuletzt im Münsterland-Duell in Borken (0:3), dann wird es am Samstag nichts mit Punkten. Vor allem die Entschlossenheit fehlte Wolf bei seinem Ensemble. „Aber daran genau arbeiten wir intensiv im Training. Wir werden am Samstag gut vorbereitet sein. Wir müssen aber auch schauen, dass wir die Nervosität in den Griff bekommen.

Den RC sieht Wolf als einen emotionalen Gegner. „Wir begegnen Sorpesee mit Respekt. Wir sind schließlich Letzter. Wenn die ins Rollen kommen, dann wird es für uns sehr schwer. Daher müssen wir selbst verhindern, dass das am Samstag pasiert!“