Ein erkenntnisreiches Wochenende für den USC

24.01.2017
Korrigierend eingreifen musste USC-Coach Andreas Vollmer (2.v.l) in den Partien gegen Berlin und Erfurt, in denen Münster nicht immer konstant gut agierte. Foto: Jürgen Peperhowe

Im Rennen um die Playoff-Plätze hat der USC Münster am Wochenende Boden gut gemacht. Allerdings muss sich die Mannschaft steigern, denn in den nächsten Wochen stehen Partien gegen direkte Konkurrenten an.
 
Nach Wunsch ist das Wochenende für den USC Münster gelaufen. Der Volleyball-Bundesligist hielt sich in seiner Pflicht gegen den VCO Berlin (3:0) sowie SW Erfurt (3:1) schadlos und nahm die im Rennen um die direkte Playoff-Qualifikation eingeplanten wie nötigen sechs Punkte mit. Und da die Konkurrenz – die Roten Raben Vilsbiburg verlor gegen Allianz MTV Stuttgart 1:3, der VC Wiesbaden beim Dresdner SC 0:3 – patzte, kletterte der USC auf Rang fünf. Eine gute Ausgangslage für die anstehenden heißen Wochen, in denen sich Münster aber steigern muss. Auch das ist eine Erkenntnis des Heimspiel-Doppelpacks gegen die Liga-Kellerkinder.
 
Weder am Samstag noch am Sonntag gelang es den Unabhängigen, über die komplette Spielzeit konstant die vorhandene Qualität abzurufen. Gegen Berlin hakte es im ersten Satz, in dem die schwache Annahme die Angriffsbemühungen erschwerte. Konsequenz war ein knapper Ausgang des Durchgangs (25:23), den auch gut und gerne die Talente aus der Hauptstadt hätte gewinnen können. Erst im Anschluss steigerte sich der USC und spielte seine Überlegenheit aus. „Da gingen die Quoten dann hoch, das war in Ordnung“, sagte Trainer Andreas Vollmer , der 24 Stunden danach gegen Erfurt ein noch krasseres Auf und Ab erlebte.
 
Auf den überragenden Auftakt gegen den überfordert wirkenden Aufsteiger (25:9) folgte in der Annahme ein Einbruch – sicher auch bedingt durch das höhere Risiko, das die Thüringerinnen nun in ihr Service legten. Aber auch in der Spielübersicht, in der Kompromisslosigkeit bei eigenen Angriffen oder […]
 
Den kompletten Artikel lesen Sie bei unserem Medienpartner Westfälische Nachrichten hier