Erstliga-Absteiger VTH zu Gast bei den USC-Youngsters

25.11.2016
Wieder fit und durchschlagskräftig: Die 16-jährige Lina Alsmeier. Foto: Daniel Wesseling

Eines kann man konstatieren: Das Zweitliga-Ensemble des USC Münster ist deutlich auf dem aufsteigenden Ast: Nach dem ersten Punkt im Heimspiel gegen den TV Gladbeck folgte eine Woche drauf mit dem 3:2 in Emlichheim der erste Sieg der Saison. Bleibt der Trend, könnte es am kommenden Samstag (16 Uhr) im münsterschen Volleydome gegen den Erstliga-Absteiger VolleyTeam Hamburg sogar den ersten Dreier geben…
 
Das allerdings will USC-Coach Christian Wolf überhaupt nicht hören. Er weiß, was da für eine starke Mannschaft von der Waterkant nach Westfalen kommt. Und da muss man als Trainer einer Ausbildungsmannschaft nicht großartig von einen Drei- oder Viersatzsieg träumen.
 
Andererseits muss man sagen, dass es beim Gast derzeit noch etwas hakt. Sicher hatten die meisten Szenekenner die Hanseaten nach zehn Spieltagen im Tabellenbild deutlich höher erwartet, als es der derzeit neunte Rang momentan spiegelt. Denn immerhin kommen drei Akteurinnen im VTH nach Münster mit, die am 5. März noch im Erstliga-Aufgebot der Hamburger im letzten Erstliga-Hauptrundenspiel der Saison 2015/16 beim USC 1 standen. Nämlich die Niederländerin Karine Mujilwijk, Nina Braack und Außenangreiferin Saskia Radzuweit.
 
Wie auch immer – Wolf kündigte vor dem Samstag-Spiel bereits an, dass seine Mannschaft auf sich selbst schauen wolle. Die letzten Ergebnisse, insbesondere das 3:2 in Emlichheim, wo die Unabhängigen auch erstmals ihr Durchsetzungsvermögen zeigten, haben den USC-Youngsters Selbstvertrauen gebracht, aber „das können wir auch noch weiter aufbauen. Wir wollen gegen Hamburg guten Volleyball spielen“, fordert Wolf.
 
Mit Freude hat der Coach festgestellt, dass die zuvor verletzten Carmen Heilemann und Lina Alsmeier in den letzten beiden Matches einen richtig guten Eindruck hinterließen. Wolf: „Carmen war in Emlichheim stark im Aufschlag und Angriff, Lina hat mit 22 Punkten gezeigt, was sie kann!“ Und Wolf hätte nichts dagegen, wenn sich das am Samstag auch gegen Hamburg fortsetzen würde…