Heimspielfinale 2016 für den USC

16.12.2016
Kaisa Alanko will mit dem USC das letzte Heimspiel 2016 gewinnen. Foto: Stefan Gertheinrich

Zum letzten Mal im Kalenderjahr 2016 geht am Sonntag (14.30 Uhr) im Volleydome am Berg Fidel der Vorhang auf zu einem Heimspiel des USC Münster. Zu Gast ist der VfB 91 Suhl.
 
Und natürlich wollen USC-Coach Andi Vollmer und seine Spielerinnen das letzte Bundesliga-Heimspiel vor eigenem Publikum 2016 gewinnen. Eine Zielsetzung, die realistisch scheint. Rangiert doch der VfB in der Tabelle (und das mit einem Spiel mehr auf dem Konto) als Zehnter vier Plätze unter dem USC. Und auch die Statistik von fünf gewonnen Partien des USC (aus neun Versuchen) gegenüber nur zwei Erfolgen der Thüringer (zehn Matches) könnte für einen Sieg der Münsteranerinnen sprechen.
 
Doch so einfach ist das natürlich alles nicht, sonst könnten sich die Gegner in der 1. Bundesliga ja irgendwann die Punkte mit der Post zuschicken. „Ich denke, dass es gegen Suhl doch eng werden kann“, lässt sich daher auch USC-Zuspielerin Kaisa Alanko vor der Partie vernehmen. Was zeigt, dass die Unabhängigen mit Respekt und nicht hochnäsig an die Sache herangehen. Auch wenn die Mannschaft mit dem Rückenwind von zwei Siegen in Berlin in die Partie geht. „Es war wichtig für uns, beide Spiele zu gewinnen“, so die finnische Regisseurin weiter, „allerdings wären sechs statt fünf Punkten schöner gewesen wären. Wir hatten in Berlin in beiden Begegnungen anfangs Probleme den Rhythmus zu finden, haben es dann aber kontrolliert. Aber wir hatten auch vier Spiele in acht Tagen. Das war schon anstrengend“, so die 23-jährige Finnin. Für Sonntag ist sie dennoch sicher: „Wir wollen drei Punkte!“
 
Die Thüringer kommen im Übrigen mit dem Ballast von sechs verlorenen Partien in Folge nach Münster, am 5. November holten sie gegen Aufsteiger Erfurt den letzten Sieg. Allerdings ist beim VfB auch die Zielsetzung für die Saison eine andere. In Thüringen geht es um den Klassenerhalt, respektive – bei der Ligakonstellation mit zwölf Teams – um das Erreichen der Pre-Playoffs. Und da sind die Suhler auf Kurs, die direkte Konkurrenz vom VCO Berlin und aus Erfurt hat das Team vom ehemaligen DVV-Juniorinnen-Bundestrainer Han Abbing geschlagen und in der Tabelle hinter sich gelassen. Und so ist das Ensemble aus der Wintersport-Metropole, bei dem die elf Spielerinnen aus acht verschiedenen Nationen stammen, durchaus auf Kurs.