Keine Atempause: USC Samstag beim Dritten

15.11.2013
Libera und Antreiberin: USC-Spielerin Linda Dörendahl (Quelle: Stefan Gertheinrich)

Keine Atempause für den USC Münster: Nach dem erfreulichen 3:0 am Mittwochabend gegen den nun entthronten Spitzenreiter Rote Raben Vilsbiburg, geht es für die Volleyballerinnen von Trainer Axel Büring schon am Samstagabend wieder um Punkte: Beim 1. VC Wiesbaden sind die Westfälinnen dann zu Gast.

In Hessen wartet der Tabellendritte auf die Unabhängigen. Damit liegen die Spielerinnen von Trainer Andi Vollmer mindestens im Soll, wenn nicht sogar leicht drüber. „Wiesbaden sehe ich noch nicht ganz auf einem Niveau wie die großen Drei, Schwerin, Dresden und Vilsbiburg. Aber sie stehen für mich unmittelbar dahinter“, erklärt Büring, der die hohe Spielkultur der Hessen und das sehr sichere Spiel des VCW lobt. Und auch das 3:1 beim SC Potsdam, wo der USC ja kürzlich klar mit 0:3 verlor, hat Büring Respekt abgerungen: „26:24 und 29:27 in den beiden letzten Sätzen muss man in Postdam auch erstmal machen“, sieht Büring die Wiesbadener um die in dieser Saison überragende Karine Muijlwijk nervenstark.

Doch der USC nimmt am Samstag selbstbewusst im Reisebus Platz. Personelle Rückschläge gab es seit Mittwoch nicht, sodass alle zehn derzeit einsatzfähigen Spielerinnen einsteigen und auch spielen können. Dass die Saison jetzt, nachdem man einen Punkt vom Vizemeister aus Dresden mitgebracht, und dann auch noch den Tabellenführer mit 3:0 düpiert hat, ein Selbstläufer wird, mag bei den Unabhängigen niemand annehmen – am wenigsten Büring. „Am Samstag gilt es für uns wieder, den Rhythmus aufzunehmen“, weiß der 46-Jährige. Und wenn der dann stimmen sollte, könnte der USC auch aus der hessischen Landeshauptstadt Zählbares mitbringen.

Von: USC Münster