Lena Vedder: „Ich kann es gar nicht abwarten!“

22.05.2017
Lena Vedder wechselt zum USC. Foto: USC

Nächste Neuvorstellung beim Volleyball-Bundesligisten USC Münster: Die Unabhängigen haben Lena Vedder vom RC Sorpesee in die Domstadt geholt.
 
Die 21-Jährige, die sowohl diagonal als auch Außen-Annahme spielen kann und beim Zweitliga-Absteiger aus dem Sauerland – im Übrigen ja auch der Klub, von dem vor zehn Jahren Ines Bathen den Weg nach Münster fand – Hauptangreiferin war, strahlt über beide Ohren: „Damit habe ich so nicht gerechnet“, gesteht Lena. „Ich freue mich total, dass der USC mir die Chance gibt, mich in die erste Liga einzufinden. Ich kann es nicht abwarten, dass es losgeht!“
 
Die 1. Bundesliga war immer Vedders Ziel, obwohl die Angreiferin mit fast 22 Jahren im Vergleich da eher eine Spätberufene ist. „Sie ist ihren eigenen Weg gegangen“, sagt USC-Sportdirektor Axel Büring. Denn vor einigen Jahren hatte sich Lena bereits das Internat in Münster angeschaut. Aber sich dann entschieden, ihr Ziel erste Liga über ändere Kanäle zu erreichen. „Was ihr eindrucksvoll gelungen ist“, lobt Büring und hat sehr wohl registriert, dass Vedder Cheftrainer Teun Buijs als erstes initiativ um einen individuellen Trainingsplan gebeten hat, um die bald auf sie zukommende Steigerung von bis dato etwa sechs auf 25 Trainingswochenstunden vorzubereiten. Büring: „Das zeigt, dass wir die Richtige verpflichtet haben!“
 
Dass Vedder zunächst diese Akklimatisierung auf Erstliganiveau beschäftigen wird, ist allen Parteien klar. „Ich will jetzt erst einmal ankommen in der ersten Liga und mich ans Niveau heranarbeiten“, sagt die 21-Jährige, die in Dortmund das anspruchsvolle Fach Chemieingenieurswesen studiert. Ich bin nicht der Überzeugung, dass ich im ersten Bundesligaspiel der Saison gleich auf dem Feld stehen werde. Aber ich hoffe, dass ich schon helfen kann.“ So ähnlich sieht auch Büring diese perspektivische Verpflichtung (Vertrag bis 2019), die im Übrigen USC-Präsident Jörg Adler eingefädelt hat: „Mit Lena sind wir nicht auf einen Schlag alle Sorgen los. Wir wissen aber, dass sie sich bei uns weiter entwickeln wird.“