Letztes Heimspiel für den USC 2

24.02.2017
Münsters Heilemann (l.) und Hoehnhorst im Block. Foto: Daniel Wesseling

Nicht nur in der 1. Volleyball-Bundesliga ist der Spielplan mitunter erstaunlich, auch in der Nordstaffel des Unterhauses kommen durchaus bemerkenswerte Konstellationen zustande. So auch beim USC Münster 2. Der hat am kommenden Samstag nämlich sein letztes Heimspiel in der Saison 2016/17. Danach müssen die Unabhängigen allerdings noch drei Mal auswärts um Punkte spielen – letztmalig am 22. April.
 
Doch eines ist egal für die Mannschaft von Trainer Christian Wolf: Ob die nötigen Punkte für den Klassenerhalt vor eigenem Publikum oder in der Ferne geholt werden. An diesem Wochenende ist sogar beides drin. Denn am Samstag um 16 Uhr erwarten die Münsteranerinnen den SV Blau-Weiß Dingden im Volleydome am Berg Fidel, am Sonntag steht das Auswärtsspiel beim TV Gladbeck auf dem Programm.
 
Der Fokus der Unabhängigen richtet sich aber erst einmal voll auf das finale Heimspiel gegen Dingden. Auf dem Papier eine schwere Aufgaben, denn die Blau-Weißen reisen als Tabellenfünfter an. „Dingden ist in diesem Spiel der Favorit“, konstatiert Wolf. Dass die jungen USC-Damen es mit einem Fünften durchaus aufnehmen können, bewiesen sie vor genau zwei Wochen, als sie den VfL Oythe mit 3:1 bezwangen. Die Niedersachsen hatten damals den Tabellenplatz eingenommen, den jetzt BWD innehat.  
 
Dass die Gäste von Wolf als Favoriten angesehen werden, macht der Coach eher nicht vom Tabellenrang abhängig: „Dingden ist ein sehr unangenehmer Gegner. Die schlagen sehr gut auf, spielen viele Kombinationen und sind sehr eingespielt und konstant“, hat der 30-Jährige beobachtet. „Es wird schwierig, gegen diese Mannschaft zu gewinnen!“ Auf der anderen Seite haben die Westfälinnen – obwohl sie immer noch auf einem Abstiegsplatz stehen – zuletzt gezeigt, dass sie zumindest mit dem Mittelfeld der 2. Bundesliga mehr als mithalten können. Erstmals gelangen der Wolf-Equipe mit den Erfolgen gegen Oythe und Emlichheim zwei Siege hintereinander. „Das bringt schon Selbstvertrauen und ist ein schönes Gefühl“, sagt Wolf und verspricht: „Wir werden uns gegen Dingden etwas einfallen lassen!“