Mit starkem Willen gegen Oythe

10.02.2017
Geht derzeit auf und neben dem Platz voran: USC-2-Kapitänin Chiara Hoenhorst. Foto: Daniel Wesseling

Nach dem Auswärts-Doppelpack am letzten Wochenende ist der USC Münster 2 am kommenden Samstag wieder vor eigenem Publikum gefordert: Zu Gast am Berg Fidel ist dann um 16 Uhr der VfL Oythe.
 
Die jungen Münsteranerinnen bekommen es damit wieder mit einem schweren Gegner zu tun. Hatte man es am vergangenen Wochenende mit den Wildcats Stralsund (1:3) und dem Köpenicker SC 2 (0:3) zu tun, also dem Dritten und Vierten im Klassement der 2. Bundesliga Nord, kommt mit dem VfL jetzt der Liga-Fünfte nach Münster.  
 
„Oythe ist der klare Favorit“, sagt USC-2-Trainer Christian Wolf mit einem Blick nicht nur auf die Platzierung, sondern auch auf den Kader der Niedersachsen. Zwölf Akteurinnen haben die Oyther in ihren Reihen, davon mit vier Polinnen, einer US-Amerikanerin und einer Kroatin ein halbes Dutzend Ausländerinnen. Bei den Gästen ist mittlerweile auch die starke Außenangreiferin Sandra Cabanska wieder fit, was dem VfL weitere Qualität verleiht.  
 
Das ist natürlich eine Ansage, doch Wolf und seine Elevinnen glauben durchaus an ihre Chance. Denn die Oyther starteten zwar furios mit sechs Siegen aus sechs Spielen in die Saison 2016/17, aus den elf Partien danach stehen jedoch nur noch vier Erfolge zu Buche. Zuletzt ließen sich die Niedersachsen nach 2:0-Satzführung gegen den TV Gladbeck noch die Butter vom Brot nehmen, was sicherlich ein Dämpfer für den Fünften war.
 
Zudem steht das Wolf-Ensemble zwar nur auf dem vorletzten Tabellenrang, doch der Glaube daran, die Klasse halten zu können, ist nach wie vor stark. Trotz der Niederlagen letztes Wochenende in Stralsund und Köpenick. Da waren die Münsteranerinnen nur mit neun Spielerinnen angereist, denn Krankheiten und Verletzungen setzten gleich mehrere Akteurinnen außer Gefecht. „Trotzdem haben wir in beiden Partien guten Volleyball gespielt. Darauf wollen wir auch am nächsten Samstag aufbauen“, so Wolf.
 
Sein Team habe den Fokus voll auf sich selbst und auf das Oythe-Match gerichtet. „Der Wille zum Sieg war da, und ist da“, so Wolf, „wir werden nichts wegschenken und wir wollen unsere Leistung bringen. Ob das dann reichten, werden wir sehen, aber ich bin überzeugt, dass wir uns Samstag ein entsprechendes Punkt-Ergebnis erarbeiten können.“