Nichts zu meckern

30.12.2016
Hoch, höher, Bogdana Anisova: Die groß gewachsene Ukrainerin ist längst beim USC angekommen. In Erfurt zeigte die 24-Jährige wertvolle Block-Qualität in der finalen Phase des ersten Satzes. Foto: Jürgen Peperhowe

Nach dem 3:0 in Erfurt gab es für die Spielerinnen des USC Münster die versprochene Belohnung. Am Donnerstag gab Trainer Andreas Vollmer der Mannschaft trainingsfrei bis zum 2. Januar.

Andreas Vollmer hält sein Versprechen. Im Vorfeld des Gastspiels der USC-Damen in Erfurt stellte der Trainer seinen Schützlingen freie Tage über den Jahreswechsel in Aussicht. Er machte dies von Ergebnis und Leistung abhängig. Da ihm beim glatten 3:0-Sieg am Mittwochabend beides gefiel, dürfen die Bundesliga-Volleyballerinnen nun ein paar Tage ausspannen. „Es ist eine kleine Erholungsphase, am 2. Januar treffen wir uns wieder. Und dann wird wieder Vollgas gegeben. Wir haben in der Rückrunde noch einiges vor“, sagte der Coach.

Um 2.30 Uhr am Donnerstagmorgen kehrte der USC aus Thüringen zurück, am Vormittag saß Vollmer schon wieder am Arbeitsplatz. Spielnachbetrachtungen sind so wichtig wie Vorbereitungen. Der 50-Jährige war rundum zufrieden mit der Präsentation in Erfurt: „3:0, es gibt kein besseres Ergebnis, da kann man wirklich nicht meckern.“

Beflügelt vom 3:2-Heimerfolg über Köpenick machte Erfurt vor 900 Zuschauern ein ordentliches Spiel, doch wirklich in Bedrängnis gerieten die Unabhängigen nur in der zweiten Hälfte des ersten Satzes. Da machte der Gastgeber zunächst einen Vier-Punkte-Rückstand wett. Später wehrte er zwei Satzbälle ab, ehe er beim Stande von 25:24 selbst die Chance besaß, den Abschnitt zu beenden. Münsters Außenangreiferin Bogdana Anisova zeigte in der kritischen Phase des Eröffnungsdurchgangs Stärke, zweimal wies sie den Gegner im Block zurück. Und im Angriff erwies sich Erica Wilson als durchschlagskräftig. Das gute Ende […]

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