Paukenschlag des USC: 3:1 in Dresden

05.03.2017
Eine gute Partie lieferte nicht nur Jennifer Keddy ab, die mit dem USC in Dresden 3:1 gewann. Foto: Jürgen Peperhowe

Damit hätte nach den Ergebnisse der vergangenen Wochen sowie einem Blick in die Chronik der Volleyball-Bundesliga wohl kaum jemand gerechnet. Nach fünf Niederlagen am Stück überraschte der USC Münster durch das 3:1 beim Dresdner SC. Es war der erste Sieg gegen die Sachsen nach langer Zeit.

Der USC Münster hat sich passend vor dem Start in die entscheidende Saisonphase zurückgemeldet – und zwar mit einem Paukenschlag der Güteklasse A. Vier Tage vor dem ersten Pre-Playoff-Spiel gegen den VfB Suhl um den Einzug ins Viertelfinale gewann der Volleyball-Bundesligist mit 3:1 (25:21, 21:25, 26:24, 25:21) beim Dresdner SC, der damit als Dritter die Hauptrunde abgeschlossen hat. Für den USC rissen durch den überraschenden Erfolg zwei negative Serien: Erstmals seit dem 1. Februar 2009 verließ Münster gegen den DSC wieder als Sieger das Feld, dazu gewannen die Westfalen nach fünf Niederlagen am Stück nun endlich wieder.

Die Partie ließ sich jedoch alles andere als gut an, nach wenigen Minuten lag Münster mit 5:10 zurück. Und mit den dürftigen Erlebnissen der vergangenen Wochen im Gepäck drohte es auch in der Margon-Arena eine schnelle Nummer zu werden. Doch der USC zeigte diesmal ein anderes, sein besseres Gesicht und kämpfte sich Schritt für Schritt heran. Mit einem Ass glich Sina Fuchs aus, wenig später sorgte die in Dresden ausgebildete Juliane Langgemach mit zwei Punkten am Stück gar für eine 17:14-Führung. Münster war nun endgültig im Spiel angekommen und hielt bis zum Satzende das Niveau hoch. Fuchs besorgte den Westfalen fünf Möglichkeiten zum Gewinn des ersten Durchgangs, den DSC-Angreiferin Katharina Schwabe dann mit einem Servicefehler unfreiwillig für den USC eintütete.

Es sah gut aus, was das Team von Trainer Andreas Vollmer zeigte. Doch der Favorit war nun gereizt und drehte seinerseits auf. Wieder erwischte Dresden den besseren Start und verschaffte sich schnell reichlich Luft (12:4). Wer jetzt aber einen Einbruch der Gäste erwartet hatte, war schief [...]

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