Poniewaz²: „Noch nie so ein krasses Feld gehabt!“

02.05.2017
Fiebern ihrem Heim-Turnier entgegen: David (l.) und Bennet Poniewaz. Foto: FIVB

Kaum aus Fernost von FIVB-Turnieren zurück, trainieren Bennet und David Poniewaz auch schon wieder fleißig in Münster. Für das Duo steht am Wochenende nämlich was ganz Besonderes auf dem Programm: Das Turnier sozusagen direkt vor der Haustür.
 
Die Smart Beach Tour, die deutsche Elite-Serie also, startet – fast könnte man sagen „wie gehabt“ – mit einem Super Cup in Münster auf dem Schlossplatz. Ihren eigenen Start in die Sand-Saison 2017 haben David und Bennet aber längst hinter sich. Fort Lauderdale, Langkawi, Xiamen – mehr als 30.000 Kilometer haben die Zwillinge schon abgespult. Und doch reizt Münster das Duo ungemein: „Wir haben richtig Bock drauf! Das ist das erste Mal, dass wir in der Stadt antreten, in der wir auch im Verein spielen“, macht David klar. Und Bennet ergänzt: „Familie, Freunde und alle haben sich schon angemeldet. Das wird richtig voll!“
 
Für den Event-Ort sind die beiden eh schon Feuer und Flamme: „Münster ist immer richtig geil mit der Kulisse vom Schloss. Und es ist immer bombenvoll und gute Stimmung, man trifft viele Bekannte“, weiß David. Und auch sportlich gesehen hat dieses Turnier am kommenden Wochenende überaus großen Reiz. Abgesehen, dass bei den Damen das Gold-Mädels Ludwig/Walkenhorst dabei sind, hat auch fürs Männerfeld gemeldet, was Rang und Namen hat: Dollinger/Erdmann, Matysik/Popp, Holler/Windscheif beispielsweise als deutsche Topteams, dazu mit Wildcard die Letten Samoilovs/Smedins und die Niederländer Brouwer/Meeuwsen – „das ist schon Wahnsinn!“, sinniert da Bennet, „ich habe noch nie auf der deutschen Tour so ein krasses Feld gehabt!“
 
So geht die Fantasie mit den beiden USC-Akteuren auch nicht durch. An sechs sind sie – Stand heute – gesetzt, da muss man im Vorfeld nicht vom Podestplatz reden. Und überhaupt: „In Fort Lauderdale waren wir richtig gut drauf, in Asien ging die Kurve zunächst etwas runter. Aber wir sind jetzt wieder auf einem Positiven Weg“, erklärt David. „Wir sind auch nicht drauf angewiesen, dass wir jetzt in Deutschland sofort einen super Start hinlegen. Wir wollen gut reinkommen und da anknüpfen, wo wir in Lauderdale standen.“ Daher haben sich die „Poniwaz²“ auch mit Trainer Axel Büring keine Abstrusitäten im Training überlegt. David: „Wir trainieren gemäß unseres Plans normal weiter. Das hätte auch jetzt keinen Sinn, etwas komplett anders zu machen.“
 
So gehen David und Bennet also nicht mit Flausen im Kopf, aber gut vorbereitet und mit viel Vorfreude und Spaß an der Sache in das erste Heim-Turnier ihrer Karriere.