USC 2 erwartet die Wildcats

28.10.2016
Gefordert: Svenja Enning (11) und der USC 2. Foto: Daniel Wesseling

Schaut man auf die Tabelle der 2. Bundesliga Nord, dann sieht es nach einem Kellerduell aus, wenn am Samstag der USC Münster 2 die Stralsunder Wildcats empfängt.
 
Noch stehen die Unabhängigen nach fünf Spielen ohne Punkt auf dem letzten Platz des Klassements, und auch die wilden Katzen traten bisher eher handzahm auf. Platz elf von dreizehn steht da notiert. Wobei die Mecklenburgerinnen auch erst vier Mal antraten, aber immerhin auf fünf Zähler verweisen können. Andererseits, einmal aus USC-Sicht angemerkt, rühren vier der fünf Niederlagen gegen die Klubs auf den Tabellenplätzen eins, zwei, drei und fünf her. Beim Liga-Zweiten Köln gab’s letztes Wochenende den ersten Satzgewinn zu verzeichnen.
 
USC-Trainer Christian Wolf löst den Blick aber vollkommen von der Tabelle. Das ist in dieser Entwicklungsmannschaft vom Bundesstützpunkt Münster ja seit jeher so, obwohl Wolf auch weiß, dass der Klassenverbleib Pflicht ist. Dass die Unabhängigen also in erster Linie auf sich schauen und auf ihre Entwicklung, ist klar. Aber auch die Position Stralsunds als Drittletzter ist letzten Endes zu relativieren. „Das ist eine gute Mannschaft“, sagt Wolf mit Blick auf die drei Ex-Erstliga-Spielerinnen Lene Scheuschner, Tanja Joachim und Swantje Basan, „die können schon Volleyball spielen. Warum es bei denen noch nicht so läuft, kann ich nicht sagen. Sie haben mit André Thiel zudem seinen sehr guten Trainer. Da weiß ich, dass die Wildcats sehr gut vorbereitet und eingestellt nach Münster kommen.“
 
Wolf richtet den Blick danach aber wieder sofort auf sein Ensemble. „Wir haben in den letzten beiden Wochen deutliche Fortschritte gemacht. Vor allem im Angriff, im Aufschlag und im Block. Ich weiß nicht, ob wir das in diesem Spiel genauso wiedergeben können. Aber die Zuschauer werden eine andere Mannschaft sehen als beim 0:3 gegen Leverkusen. Nicht personell, aber das, was wir spielen und wie wir auftreten werden!“