USC am Mittwoch beim Aufsteiger gefordert

27.12.2016
Die USC-Spielerinnen wollen am Mittwoch die Hinrunde mit einem Sieg in Erfurt abschließen. Foto: Stefan Gertheinrich

Die Weihnachtspause war extrem kurz, und für zusätzliche Pfunde ebenfalls kein Platz: Nach nur drei Tagen frei versammelte USC-Trainer Andreas Vollmer seine Bundesliga-Spielerinnen schon am 2. Weihnachtstag wieder zum Training. Aber so ist das halt im Profi-Volleyball.
 
Denn der Spielplan lässt die Münsteraner schon am Mittwoch wieder um Punkte spielen. Aufsteiger Schwarz-Weiß Erfurt ist der Gastgeber am 28. Dezember um 19.30 Uhr (Livestream bei sportdeutschland.tv).
 
Sicher, auf dem Papier reisen die Münsteranerinnen als der ausgemachte Favorit an. Die Westfälinnen stehen vor dem letzten Hinrundenspiel auf Platz sechs, die Erfurterinnen belegen als Elfter einen Abstiegsplatz. Nach dem 3:1-Erfolg gleich im ersten Hauptrundenmatch bei LiB Aachen im Oktober folgte beim Aufsteiger eine negative Serie von acht Niederlagen in Folge, bevor diese mit einem brutal spannenden 17:15 im Tiebreak gegen den Köpenicker SC am letzten Spieltag beendet wurde.
 
Dennoch: Auch in Köpenick ist der USC ja nicht einfach locker zum Sieg marschiert, braucht auch fünf Sätze für den Sieg. Insofern wird es Andreas Vollmer und seinem Ensemble ganz sicher nicht passieren, die Thüringerinnen auf die leichte Schulter zu nehmen. Zudem haben die Schwarz-Weißen drei US-Amerikanerinnen und eine Estin unter Vertrag, wobei die Mannschaft auch eine hohe Körpergröße hat.
 
Auf der anderen Seite wird den Unabhängigen am Mittwoch Stammspielerin Hanna Ortmann fehlen. Die 18-Jährige weilt wie schon berichtet bei der U20-Nationalmannschaft. Für Orthmann wird Chiara Hoenhorst aus der USC-Zweitligamannschaft die Reise nach Thüringen mit antreten.