USC-Frauen in Suhl vor Einzug ins Viertelfinale

11.03.2017
USC-Trainer Andreas Vollmer im Gespräch mit zwei seiner Stützen. Sina Fuchs (rechts) und die US-Amerikanerin Jennifer Keddy zeigten zuletzt konstante Leistungen auf beachtlichem Niveau. Foto: Jürgen Peperhowe

Ein Umweg soll genug sein: Weil der USC Münster während der Hauptrunde der Bundesliga Platz sechs verpasste, kämpft er nun in den Pre-Playoffs um einen von zwei noch zu vergebenden Viertelfinal-Tickets. Das erste Spiel gegen Suhl gewann er 3:0, am Samstag in Suhl kann er bereits alles klarmachen.

Eine dritte englische Woche würden sich die Volleyballerinnen des USC Münster gern ersparen. Sie haben es selbst in der Hand: Mit einem zweiten Streich gegen den VfB Suhl können sie die Pre-Playoff-Auseinandersetzung (best of three) frühzeitig entscheiden und beenden. Nach dem souveränen 3:0-Erfolg vor eigenem Publikum sind sie am Samstag (18 Uhr) Gast in der Sporthalle Wolfsgrube. Sollten die Thüringerinnen daheim kontern, würde die Qualifikation zum Viertelfinale erst am nächsten Mittwoch – dann wieder in Münster – abgeschlossen.

Der Gegner in der Runde der besten acht steht bereits fest, als Zweiter des Hauptrunden-Klassements hat sich Pokalsieger MTV Stuttgart in Position gebracht. Der USC stünde gegen den Titelfavoriten vor einer Herkulesaufgabe, doch so weit denkt Trainer Andreas Vollmer noch nicht. Zunächst gilt es, die „Pflicht“ gegen Suhl zu erfüllen. „Ich rechne mit deutlich mehr Widerstand als am Mittwoch und erwarte von meiner Mannschaft eine sehr seriöse Vorstellung. Den Schlendrian dürfen wir nicht zulassen. Es ist ein wichtiges Spiel. Wenn wir gewinnen, wäre die nächste Woche deutlich unkomplizierter“, sagt er.

Im ersten Vergleich am vergangenen Mittwoch fertigte der USC den Außenseiter in 74 Minuten ab. „Wir haben gut gespielt, auch wenn nicht alles perfekt war. Es gab da Einzelsituationen, die wir besser lösen können. Aber das sind Klagen auf hohem Niveau“, so Vollmer.

Nach einer zweistündigen Trainingseinheit machte sich der USC-Tross am Freitagnachmittag auf den Weg. Zuwachs aus der zweiten Mannschaft forderte der USC-Coach nicht an: „Das Team hat am Samstag selbst ein enorm wichtiges Spiel in Hamburg. In Suhl muss [...]

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