USC geht selbstbewusst ins Rückspiel

21.03.2017
Netzduell in drei Metern Höhe: Münsters Leo Schwertmann und AMTV-Akteurin Valeri Nichol. Foto: Stefan Gertheinrich

Die Mädels des USC Münster haben sich im Stuttgarter Hexenkessel hervorragend verkauft und bauen jetzt auf das Heimspiel am Mittwoch.
 
Das erste Spiel im Playoff-Viertelfinale hatte etwas von einem Wiedersehen. Die in Stuttgart sesshafte Tatjana Zautys ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, das Duell ihrer beiden Ex-Vereine Allianz MTV Stuttgart und USC Münster zu verfolgen. Auch Michala Kvapilova, im Vorjahr noch Top-Scorerin beim USC und nun erfolgreich als Beachvolleyballerin unterwegs, nahm die lange Anreise aus Tschechien in Kauf, um ihren Ex-Club die Daumen zu drücken und lebhaft auf der Tribüne mitzufiebern. Am liebsten hätte sich die stets gut gelaunte Diagonalangreiferin das grün-weiße Trikot wieder übergezogen und hätte geholfen. Und dann gab es da noch ein Wiedersehen der sportlichen Art. Julia Schaefer, im Sommer aus Westfalen ins Schwabenland gewechselt, verließ nach den aufreibenden 111 Minuten im Tiebreak als Siegerin das Feld.
 
Das Comeback ihres früheren Vereins, der in den ersten zwei Sätzen (13:25, 15:25) kaum ein Bein an die Erde gebracht hatte und förmlich überrannt wurde, hatte die 20-Jährige nicht überrascht. „Wir wissen, was Münster kann und haben sie sicher nicht unterschätzt. Beide Mannschaften waren kämpferisch sehr stark, der USC ist gut zurückgekommen“, sagte Schaefer, die um die Schwere der Aufgabe am Mittwoch in Spiel zwei weiß. Der Auftritt der Unabhängigen vor den 1600 Zuschauern fand große Beachtung und Anerkennung, allein der Lohn blieb aus. „Das ist dann schon bitter, wenn man [...]

Den kompletten Bericht finden Sie bei unserem Medienpartner Westfälische Nachrichten hier