USC-Männerteams in Binz am Start

14.07.2017
Positiv gestimmt auf die Insel: Jonas Schröder (l.) und Paul Becker vom USC.

Der kleine Ausrutscher in Ungarn muss Bennet und David Poniewaz nicht lange beschäftigen: Nach dem – etwas überraschenden – Aus in der Quali beim CEV Satellite-Turnier in Siofok am Plattensee disponierten die Zwillinge kurzerhand um und gehen nun als Nummer drei der Meldeliste in die sechste Runde der Smart Beach Tour.
 
Die wird an diesem Wochenende in Binz auf Rügen ausgetragen – und zwar als Super Cup mit doppelter Dotierung. Was dem Austragungsort angemessen ist, denn der Event im Ostseebad ist einer mit Tradition – und zieht massenhaft Besucher. 40.000 Fans ließen sich hier 2016 blicken.
 
Die Zwillinge vom USC Münster haben für Rügen einiges vor: „Wir wollen es da auf jeden Fall deutlich besser machen als in Ungarn“, sagt Bennet. Vor den Brüdern stehen in der Meldeliste nur noch Bergmann/Harms (Hameln) und Dollinger/Erdmann (Hamburg). Zwei Teams, die von den DVV-Ranglistenpunkten eigentlich gar nicht so weit weg sind von den Münsteranern. Und eines hatten die Zwillinge schon letzte Woche klar gestellt: Sie wollen in dieser Saison gerne noch ein zweites Mal bei der SBT ganz oben auf dem Treppchen stehen.
 
Chancen auf ein gutes Ergebnis darf sich auch das zweite Männerteam vom USC Münster machen. Denn auch Paul Becker und Jonas Schröder haben für Binz gepackt und finden sich in der Meldeliste auf dem fünften Rang wieder. Wobei natürlich insgesamt noch zu berücksichtigen ist, dass mit Christopher McHugh und Damien Schumann die besten Australier vom DVV eine Wildcard für Binz bekommen haben. Und die rangieren in der Weltrangliste als 23. noch knapp vor Dollinger/Erdmann…  
 
„Wir sind aber so oder so positiv gestimmt“, berichtet Becker, „bis dato sind wir mit der Saison echt zufrieden.“ Zwei zweite Plätze, ein vierter und ein fünfter auf der deutschen Tour – „das hätten wir vor der Saison so unterschrieben“, grinst der USC-Beacher. Eine Platzierung als Ziel haben sich Becker und Schröder für Binz allerdings nicht vorgenommen. „Es geht auf Rügen darum, dass wir weiter konstant sind und gut spielen. Wenn das klappt, dann wird es auch für ein ordentliches Ergebnis reichen. Zwei Spiele wollen wir auf jeden Fall gewinnen, aber das ist ja auch nicht programmierbar. Das Feld ist schon stark“, so Becker.