USC Münster bejubelt in Erfurt einen 3:0-Erfolg

29.12.2016
Nicht aufzuhalten: Erica Wilson donnerte die Bälle am Mittwoch serienweise in die Hälfte des Gegners. Am Ende wurden 22 Punkte für die US-Amerikanerin notiert. Foto: Jürgen Peperhowe

Der USC Münster hat das Volleyball-Jahr 2016 mit einem Sieg beendet. Beim Tabellenvorletzten SW Erfurt gewann der Frauen-Bundesligist am Mittwochabend überzeugend 3:0 (27:25, 25:12, 25:20). Erstmals in dieser Saison blieb das Team somit ohne Satzverlust.

Gut 20 angereiste USC-Fans klatschten ihrer Mannschaft lange Beifall. Knapp 900 Anhänger der Thüringerinnen, die während der Begegnung viel Lärm gemacht hatten, zog es dagegen enttäuscht heim. USC-Trainer Andreas Vollmer gab sich nach der Partie zufrieden. „Ich bin sehr froh über diese Punkte und freue mich, dass wir ohne Satzverlust geblieben sind“, sagte er.

Geht doch, zum zweiten Mal im elften Ligaspiel griff sich der USC in Erfurt den ersten Satz. Viel zu oft war dieser in der jüngeren Vergangenheit verloren gegangen. Und auch diesmal stand es in der finalen Phase Spitz auf Knopf. Dabei hätten sich die Unabhängigen den Stress leicht ersparen können. Nach ausgeglichener Startphase setzten sie sich Mitte des Abschnitts nach feinen Angriffen von Erica Wilson (überragend!) und Sina Fuchs sowie guten Aufschlägen von Leonie Schwertmann bis auf vier Punkte (14:10 und 16:12) ab. Doch der Aufsteiger, der sehr beherzt und mutig begann, fand eine Antwort und schloss bei 17:17 wieder auf. Und auch auf weitere Rückstände (20:22 und 22:24) fanden die kämpferisch überzeugenden Erfurterinnen eine Antwort. Und beim 25:24 hatten sie plötzlich sogar Satzball. Doch diesmal behielt Münster die Köpfe oben. Drei schnelle Punkte mündeten in der 1:0-Führung.

Endlich einmal wieder vorn, der erfolgreiche Start gab den Gästen Sicherheit und Energie. Im zweiten Durchgang war der USC vom Anpfiff an Herr im Erfurter Haus. Kontinuierlich baute das Team seinen Vorsprung aus, das hatte nun viel Präzision und Durchschlagskraft. Noch wichtiger: Münster blieb aufmerksam. 4:8, 5:11, 9:16 – da tat sich ein Klassenunterschied auf. Souverän spielte der USC seine Qualität aus, der Gastgeber verlor die Ordnung, beim Liganeuling [...]

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