USC muss Potsdam ziehen lassen

12.02.2017
USC-Spielerin Julia Langgemach. Foto: Jürgen Peperhowe

Die Hauptrunde wird der USC Münster mit großer Sicherheit nicht wie erträumt auf Rang vier abschließen. Diesen Platz belegt aktuell der SC Potsdam, der nach dem 3:1-Erfolg gegen den direkten Rivalen sechs Zähler mehr und das einfachere Restprogramm hat.

Trainer Andreas Vollmer vertraute in seiner Startformation den Mittelblockerinnen Leonie Schwertmann und Julia Langgemach, Diagonalangreiferin Erica Wilson, den Außen Bogdana Anisova und Sina Fuchs sowie Regisseurin Kaisa Alanko und Libera Linda Dörendahl.

Der Start verlief eher schleppend (1:4, 2:6), doch dann ließ der Gastgeber mit einigen unglücklichen Aktionen wieder Kontakt zu. Beim 8:8 war Münster wieder dran, beim 10:9 gab es die erste Führung, beim 16:13 war diese sogar komfortabel, doch noch kam der SCP zurück. Die Aufschläge von Marta Drpa kamen in dieser Phase hart und präzise und stellten die Annahme vor Probleme. Langgemach antwortete dann ebenfalls mit einem guten Service. Aus 16:18 wurde ein 19:18-Vorsprung, dann ein 19:21-Rückstand, den wiederum Sina Fuchs ausglich. War das spannend! Ein Block von Langgemach brachte schließlich den entscheidenden Vorteil zum 25:23 für den USC.

In den zweiten Durchgang kam der Gast besser rein als in den ersten. Die Angriffe klappten oftmals perfekt, viele Aufschläge kamen. Potsdam fand wenige Mittel bis zum Zwischenstand von 5:9, doch abschütteln ließ sich der Tabellenvierte nicht. Beim 9:9 nach einigen Unkonzentriertheiten bei den Münsteranern war alles wieder offen. Und plötzlich legten die Brandenburger eine Serie von 15:14 auf 20:14 hin, das Service von Roslandy Acosta Alvarado war die Grundlage. Da hatte [...]

Den kompletten Spielbericht lesen Sie bei unserem Medienpartner Westfälische Nachrichten hier