USC nahe an der Sensation

20.03.2017
Auch in Stuttgart wieder stark: USC-Blockerin Jenny Keddy (M.). Foto: Stefan Gertheinrich

Das war dem USC Münster kaum zugetraut worden. Tatsächlich kratzte er am Sonntag im ersten Playoff-Viertelfinale an der Sensation. Beim unglücklichen 2:3 in Stuttgart machte er einen 0:2-Rückstand wett.
 
Am Ende war es wie fast immer in der Scharrena. Der Allianz MTV Stuttgart jubelte mit seinen Fans, der USC Münster stand geschlagen auf der anderen Seite des Netzes. Doch was die Mannschaft von Trainer Andreas Vollmer am Sonntag im ersten Playoff-Viertelfinale geleistet hat, war aller Ehren wert. Nach zwei klar verlorenen Sätzen zeigte der USC ein riesengroßes Kämpferherz und zwang den Pokalsieger beim 2:3 (13:25, 15:25, 25:22, 25:20, 13:15) zu einem Kraftakt. „Ich bin trotz der Niederlage stolz auf meine Mannschaft. Wir haben alles reingeworfen und eine tolle Partie gemacht, auch wenn es nicht ganz gereicht hat“, sagte Münsters Coach Andreas Vollmer.
 
Nach so einem Volleyball-Krimi hatte es zunächst nicht ausgesehen. Zwar erlebten 1600 Zuschauer einen munteren Auftakt mit vielen langen Ballwechseln und einem gut eingestellten USC, der nach einem Ass von Hanna Orthmann sogar mit 7:6 führte. Aber wie schon vor drei Wochen im Hauptrunden-Duell erwischte einmal mehr eine böse Serie den USC, der von jetzt auf gleich in arge Probleme geriet. Stuttgarts Valeri Nichol setzte Münster mit ihren Aufschlägen derart unter Druck, dass bei den Gästen die Fehlerquote stieg – die Annahme wurde wacklig, Kaisa Alanko erlaubte sich im Zuspiel Ungenauigkeiten und der Angriff kam als Folge dessen kaum noch durch. Erst ein Aufschlagfehler von Nichol beendete die Serie, nicht aber den schwäbischen Lauf. Stuttgart war [...]

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