USC setzt selbst den Maßstab für das Restprogramm

09.12.2016
Jennifer Keddy (r.) spielt den Ball hier klug an ihrer Schweriner Namensvetterin Geerties vorbei. Die US-Amerikanerin musste durchspielen gegen den Tabellenführer. Foto: Jürgen Peperhowe

Die USC-Mädels wissen Bescheid: Ab sofort ist Punkten angesagt, ja fast schon Pflicht. Beim 0:3 gegen Spitzenreiter Schweriner SC zeigten sie, was sie drauf haben. Doch nun kommen die Gegner, gegen die eine Niederlage weitaus mehr schmerzen würde – der Maßstab ist gesetzt.
 
In den allgemeinen Chor wollte Linda Dörendahl nicht so einfach einstimmen. Trotz der wirklich guten Leistung gegen die aktuelle Übermannschaft der Bundesliga, den Schweriner SC, blieb dem USC Münster beim 0:3 ja nicht mal ein Satzgewinn. „Ein 1:3 wäre fürs Gefühl schon besser gewesen“, so die 32-Jährige. „Ich weiß nicht, ob ich mich richtig freuen kann über unsere Vorstellung.“
 
Klar, der Gast hatte ungemeine Klasse, gerade auch in der Breite. „Aber eben auch keinen sehr guten Tag, sondern nur einen guten“, sagte Dörendahl. „Wir haben aus unseren starken Aktionen in der Abwehr irgendwie am Ende zu wenige Punkte gemacht. Das hätte mehr sein dürfen.“ Die Rolle des Miesepeters wollte Münsters routinierteste Spielerin dann aber doch nicht beibehalten. „Insgesamt war das schon ein sehr vernünftiger Auftritt. Hut ab, wie wir gerade im dritten Satz trotz des klaren Rückstands drangeblieben sind.“ Ihr Blick richtete sich dann auch gleich auf den Doppelspieltag in der Bundeshauptstadt am Wochenende. Samstag beim Köpenicker SC, Sonntag beim VCO Berlin. Die Reihenfolge ist vielleicht die angenehmere im Vergleich zur Vorsaison. „Wir sind dran, wir müssen jetzt punkten“, sagt Dörendahl vor den vier Partien bis zum Jahreswechsel. Und sie weiß, dass die Schwerin-Partie ab jetzt der Maßstab ist. „Keiner macht uns das Siegen leicht, in Aachen hatten wir anfangs auch Probleme.“ Umbruch, schweres Auftaktprogramm, Krankheitswelle zur Unzeit – es gab Erklärungen für die mittelprächtige Ausbeute bisher. Doch deren Logik ist jetzt abgelaufen.
 
Ines Bathen ist auch lange genug im Geschäft, um die Dinge so einzuordnen. „Wir wissen, was wir können, aber auch, was wir zeigen müssen“, sagt sie. „Was uns gegen Vilsbiburg passiert ist, soll nicht […]
 
Den kompletten Artikel lesen Sie bei unserem Medienpartner Westfälische Nachrichten hier