USC sucht in Dresden Lockerheit und Rhythmus

04.03.2017
Gemeinsam stark? Der USC will zum Abschluss der Hauptrunde seinen Rhythmus wiederfinden. Foto: Jürgen Peperhowe

In der Chronik der Volleyball-Bundesliga muss man lange zurückblättern, bis man auf den letzten Sieg des USC Münster gegen den Dresdner SC stößt.

Am 1. Februar 2009, damals mit Axel Büring an der Seitenlinie und mit Spielerinnen wie Gwendolin Horemans, Anika Brinkmann oder Doreen Engel auf dem Feld, gewannen die Unabhängigen mit 3:2 gegen die Sachsen und stürzten sie damit von der Tabellenspitze. Danach folgten 22 vergebliche Anläufe, ob in der Liga, in den Playoffs oder im Pokal – der Sieger hieß immer Dresden.

Die Statistik ist vor dem Duell am Samstag (19.30 Uhr) in der Margon-Arena wenig verheißungsvoll, zumal sich Münster zum Ende der Hauptrunde in einer Krise befindet. Fünf Niederlagen gab es am Stück, der Sturz auf Platz sieben und der Gang in die Pre-Playoffs waren die Folge. Zwar lief es auch beim sächsischen Tabellendritten mit nur drei Siegen aus sechs Partien – dabei war ein 0:3 beim Köpenicker SC – zuletzt nicht unbedingt nach Plan, über die Favoritenrolle aber gibt es keinerlei Diskussion.

Doch vielleicht liegt in der vermeintlichen Aussichtslosigkeit auch eine Chance, schließlich muss diese Serie irgendwann ja mal reißen. Zumal sie schon im Vorjahr fast vorbei gewesen wäre, hätte der Schiedsrichter beim USC-Matchball nicht eine Fehlentscheidung getroffen. „Wir können dort eigentlich total befreit aufspielen, haben nichts zu verlieren. Wir müssen sehen, dass wir wieder in unseren Rhythmus kommen“, sagte Juliane Langgemach am Mittwoch nach der 0:3-Pleite gegen die Ladies [...]

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