USC testet gegen SetUp’65 und die Ladies

07.09.2017
Erstmalig im Wettkampf für den USC am Ball: Roosa Laakkonen. Foto: CEV

Die Grundlagen in Athletik und Ausdauer haben USC-Trainer Teun Buijs und sein Bundesliga-Ensemble bereits gelegt, nun gilt es Stück für Stück Matchpraxis zu sammeln und das Zusammenwirken auf dem Feld zu optimieren.
 
So sind die Münsteranerinnen am kommenden Samstag in den Niederlanden unterwegs, wo sie in Ootmarsum bei einem Turnier auf den niederländischen Ehrendivisionär SetUp’65 und den Bundesliga-Konkurrenten Ladies in Black Aachen treffen.  
 
Mit den Holländerinnen aus Springendal kreuzten die Unabhängigen schon Ende August erstmals die Klingen und behielten hier mit 4:0 die Oberhand. Aachen hingegen wird der erste direkte Rivale aus der Bundesliga im Vorbereitungsprogramm des USC sein. Wobei Teun Buijs hier noch nicht unbedingt von einem ersten Härtetest sprechen. „Aachen fehlen am Wochenende noch vier Spielerinnen, daher sind sie sicherlich noch nicht so weit.“
 
Ziel in Ootmarsum, einer Grenzstadt knapp 10 Kilometer westlich von Nordhorn und damit kaum 100 Kilometer von Münster entfernt, soll es sein, die zuletzt im Training forcierten Elemente im Wettkampf umzusetzen. „Und weil es eben ein Wettkampf ist“, so Buijs, „wird es auch um Taktik gehen.“ Auf jeden Fall werden alle elf anwesenden USC-Akteurinnen ihre Einsatzzeiten bekommen.  
 
„Man kann es mit einem Rennwagen vergleichen. Da wird auch immer etwas Schritt für Schritt verbessert – und das Auto wird Schritt für Schritt schneller“, erklärt Buijs. Am Samstag wird erstmals auch die neue finnische Mittelblockerin Roosa Laakkonen in einem Match für den USC am Ball sein und zeigen, wo ihre Stärken liegen und wie groß ihr Wert für die Mannschaft ist.