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0:3-Niederlage in Aachen: USC verpasst die Playoffs

Szene aus dem Hinspiel. Foto: Michael Mücke
Szene aus dem Hinspiel. Foto: Michael Mücke

Der vom Verletzungspech arg gebeutelte USC Münster verliert das Auswärtsspiel bei den Ladies in Black Aachen mit 0:3 (22:25, 23:25, 24:26) und verpasst damit in dieser Saison leider den Einzug in die Playoffs. „Wir haben nicht gut gespielt. Punkt.“ Das Fazit von USC-Coach Ralph Bergmann fiel kurz und knackig aus. 

„Am Ende waren die Satzergebnisse für unsere Leistung fast noch zu knapp“, urteile Bergmann rigoros. Der Trainer musste in Aachen auf Linda Bock und Anika Brinkmann verzichten. Linda Bock hatte sich im Training eine Knieverletzung zugezogen und wird in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. Der Meniskus ist betroffen und wird in der kommenden Woche arthroskopiert. Anika Brinkmann konnte aufgrund von Rückenproblemen ebenfalls nicht spielen. So musste der Trainer wieder einmal improvisieren und schickte folgende Starting Six aufs Feld: Taylor Nelson, Barbara Wezorke, Jule Langgemach, Liza Kastrup, Nele Barber und Adeja Lambert. Als Libera Erika Kildau. 

Der USC kam nicht gut in die Partie und geriet gleich zu Beginn mit 0:4 in Rückstand. Zur ersten technischen Auszeit lagen die Ladies mit 8:4 in Führung. Münster steigerte sich dann, verkürzte zwischenzeitlich bis auf zwei Punkte – zur zweiten Auszeit stand es 16:13 für die Gastgeberinnen. Beim 19:14 nahm Ralph Bergmann eine taktische Auszeit. Sie nützte nichts mehr: Der erste Satz ging mit 25:22 an Aachen. „Im ersten Satz lief bei uns nicht viel zusammen“, so Brinkmann hinterher. „Da waren wir gedanklich nicht richtig bei der Sache.“

Das änderte sich Im zweiten Satz. Der USC blieb gleich von Anfang am Gegner dran. Zunächst zwar stets knapper Vorteil Aachen, dann aber die erste USC-Führung zum 7:6. Zur Auszeit lag der USC mit 8:7 vorne. Nach einem 4-Punkte-Lauf Aachens wechselte Ralph Bergmann Sarah van Aalen für Taylor Nelson ein. Auch Liza Kastrup hatte früh Feierabend. Mia Kirchhoff kam für sie ins Spiel. Aachen blieb aber am Drücker und zog zur zweiten Auszeit auf 16:13 davon. Der USC verkürzte anschließend nochmal auf 19:18, dann sogar der Ausgleich zum 23:23. Am Ende ging aber auch der zweite Satz an Aachen (25:23). 

Mit einer 2:0-Führung startete der USC in Satz drei. Den 3-Punkte-Sieg und damit das Playoff-Ticket vor Augen, bewies Aachen aber Nervenstärke und erkämpfte sich zur ersten technischen Auszeit die Führung zurück (8:3). Der USC wackelte, fing sich aber wieder und konnte zur zweiten technischen Auszeit bis auf einen Punkt aufschließen (16:15). Leider Riss der Faden anschließend wieder – ein 3-Punkte-Lauf Aachens brachte die Vorentscheidung. Obwohl es am Ende nochmal knapp wurde und der USC drei Matchbälle abwehren konnte, war der Sieg für Aachen schließlich verdient. Als wertvollste Spielerinnen wurde Jule Langgemach (10 Punkte) und Eline Timmerman (Aachen ausgezeichnet). 

Das letzte Spiel am kommenden Samstag in Münster gegen Erfurt hat keine Auswirkungen mehr auf die Tabelle. Der USC Münster beendet die Saison wohl auf Rang 9. „Trotzdem müssen wir Charakter zeigen und das Spiel gewinnen“, erklärt Ralph Bergmann. „Wir sind Profis und das werden wir am kommenden Samstag auch nochmal zeigen.“ Am Verletzungspech alleine wollte der das Verpassen der Playoffs nicht festmachen, räumte aber ein: „Es ist schon ziemlich viel ziemlich unglücklich gelaufen für uns in dieser Saison.“
 

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