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10 Fragen an unsere #10 - Kaz Brown

Kaz Brown genießt den Indian Summer am Assee in Münster.
Kaz Brown genießt den Indian Summer am Assee in Münster.

Kaz Brown ist nun seit zwei Monaten in Münster. Die 193 cm große Mittelblockerin wechselte von den „Wildcats“ der Kentucky University Lexington (USA) zum USC. Für die Amerikanerin ist die Umstellung daher sicher besonders groß. Heute (Mittwoch, 17. Oktober) feiert sie ihren 22. Geburtstag. Es ist ihr erster Geburtstag fernab von Familie und Freunden. Heimweh hat sie aber nicht. Sie freut sich riesig auf ihre erste Profi-Saison, wie sie im Interview verrät. 

10 Fragen an unsere Nummer 10:

Kaz, wie gefällt es Dir in Münster bislang? 

Kaz Brown: Sehr gut. Ich mag die Stadt, sie hat die richtige Größe für mich. Alleine in einer Großstadt, das wäre schon schwieriger geworden. Die ersten Wochen waren zwar anstrengend, es war alles neu… aber die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen und mir in vielen Dingen sehr geholfen.
 

Hast Du schon einen Lieblingsplatz in Münster gefunden? 

Kaz Brown: Ich kenne natürlich noch nicht alles, aber am Aasee ist es sehr schön. Da bin ich oft. Ich fahre auch viel mit dem Fahrrad. Die Promenade sieht jetzt mit dem herbstlich gefärbten Laub klasse aus. 
 

Es ist Deine erste Profi-Saison hier in Münster. Was sind die größten Unterschiede zu Deiner Zeit bei am College?

Kaz Brown: Das Training ist sehr viel umfangreicher und auch intensiver. Ich habe es aber geschafft, mich schnell anzupassen und komme nun gut damit klar.
 

Du hast ja inzwischen auch schon Testspiele für den USC bestritten. Was sind die wesentlichen Unterschiede im Spiel, verglichen mit dem Volleyball am College? 

Kaz Brown: Hier muss man viel universeller sein. Am College habe ich keine Aufschläge gespielt und auch keine Annahmen gemacht. 
 

Das musst Du bitte etwas genauer erklären. Gibt es dort andere Regeln?

Kaz Brown: Man kann dort häufiger ein- und ausgewechselt werden. Daher spielen manche Spielerinnen nicht die gesamte 6-erRotation durch, sondern spezialisieren sich auf bestimmte Positionen und werden nach drei Rotationen aus- und später wieder eingewechselt.  
 

Was wusstest Du über die Volleyball-Bundesliga, bevor Du nach Münster gekommen bist? 

Kaz Brown: Ehrlich gesagt, nicht viel. Ein paar meiner Freundinnen spielen zwar auch in Deutschland oder haben hier gespielt, aber keine von ihnen in der 1. Bundesliga. 
 

Im ersten Spiel gegen Dresden steht mit Amanda Benson eine US-Nationalspielerin auf der anderen Seite des Netzes. Freust Du Dich darauf, sie in der Halle Berg Fidel zu treffen?

Kaz Brown: Ja, natürlich. Das ist schon aufregend. Ich kenne sie zwar nicht persönlich, aber ich denke schon, dass ich ein paar Sätze mit ihr wechseln werde. Auf die Spiele gegen Wiesbaden freue ich mich auch schon. Dort spielt Morgan Bergren – mit ihr habe ich am College zusammen gespielt.
 

Was sind Deine persönlichen Ziele für die kommende Saison?

Kaz Brown: Ich möchte mich individuell weiter verbessern. Vor allem natürlich beim Aufschlag und in der Annahme. Aber auch in allen anderen Bereichen. Natürlich möchte ich gerne als Team erfolgreich sein. Um das zu erreichen, werde ich mein Bestes geben. 
 

Wir haben noch gar nicht über Essen gesprochen. Was kannst Du über das Deutsche Essen bislang sagen?

Kaz Brown: Dass Schnitzel wirklich sehr lecker schmecken.
 

Was ist sonst noch neu für Dich in Deutschland?

Kaz Brown: Autofahren mit Schaltgetriebe. Ich habe sogar ein paar Fahrstunden genommen.  
 

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