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1:3-Niederlage gegen Erfurt

Foto: Daniel Wesseling
Foto: Daniel Wesseling

Der USC Münster verliert das Spiel gegen Schwarz-Weiß Erfurt mit 1:3 (25:22, 22:25, 22:25, 27:29) und verpasst damit den vierten Sieg in Folge. Alle vier Sätze waren knapp, Kleinigkeiten machten den Unterschied. 

„Wir haben in jedem Satz fünf bis sechs unnötige Fehler gemacht“, wusste Coach Teun Buijs schon kurz nach der Partie, warum es am Mittwochabend nicht geklappt hat mit dem Sieg. „Dann kam die Verunsicherung dazu, denn die Mädels verspürten gegen den Tabellenvorletzten nach unserer kleinen Erfolgsserie zuvor natürlich Druck. Erfurt dagegen hatte nichts zu verlieren. Sie haben befreit aufgespielt und vor allem hervorragend verteidigt.“

Der Coach schickte zunächst Demi Korevaar, Barbara Wezorke, Lina Alsmeier, Ivana Vanjak, Liza Kastrup und Taylor Nelson aufs Feld. Als Libera wie gewohnt Linda Bock. Sie wurde nach der Partie auch zur wertvollsten Spielerin auf Seiten des USC gewählt. Bei Erfurt erhielt Danielle Brisebois diese Auszeichnung.

Der USC kam erst mit Verspätung ins Spiel, lag gleich zu Beginn mit 0:3 zurück. Die Erfurterinnen servierten stark und brachten auch ihre Angriffe durch. Über 5:5 arbeitete sich Münster dann in die Partie und ging nach einem Angriffspunkt von Ivana Vanjak erstmals in Führung (6:5). Zur ersten technischen Auszeit lag der Gast aus Thüringen dann wieder vorne (6:8) und blieb druckvoll. Erst als Ivana Vanjak und Lina Alsmeier mit zunehmender Spieldauer damit begannen, zuverlässig zu punkten, nahm der USC das Heft mehr und mehr in die Hand. 16:14 für Münster zur zweiten technischen Auszeit. Beide Teams leisteten sich anschließend einige Fehler. Erfurt derer mehr. Der USC profitierte von insgesamt sechs Erfurter Aufschlagfehlern sowie drei Netzberührungen und konnte den ersten Durchgang schließlich mit 25:22 für sich verbuchen. 

Im zweiten Satz konnte sich ebenfalls kein Team entscheidend absetzen und so ging es mit 7:8 aus Sicht des USC in die erste Auszeit. Dann eine 4-Punkte-Serie für den USC. Erfurt konterte jedoch und so stand es zur zweiten Auszeit nur noch 16:15 für den USC. Auch anschließend war der Gast aus Erfurt weiter gut im Spiel und schnupperte beim 19:21 aus Sicht des USC am Satzgewinn. Und so kam es dann auch. 22:25 hieß es am Ende.

Auch in den dritten Satz kamen die Gäste besser hinein als der USC. 1:3 zunächst, dann 3:7, schließlich 5:8 zur ersten Auszeit. Beim 13:12 dann endlich wieder eine USC-Führung. Sie hielt nicht lange. Zur zweiten technischen Auszeit hatten die Gäste wieder die Nase vorn (15:16). Als Erfurt nach einer Rallye fünf Punkte vorne lag (17:22) wechselte USC-Coach Teun Buijs Juliane Langgemach für Barbara Wezorke und Sarah van Aalen für Taylor Nelson ein. Schon zuvor war Luisa Keller für Liza Kastrup in die Partie gekommen. Schwarz-Weiß Erfurt ließ aber nicht locker und holte auch diesen Satz mit 22:25. 

Wer gedacht hatte, dass Münster nach zuletzt drei Siegen in Folge gegen den Tabellenvorletzten leichtes Spiel haben würde, sah sich spätestens jetzt getäuscht. Mit deutlich mehr Schwung kamen die Spielerinnen des USC dann in den vierten Satz. Eine 5:2-Führung konnte Erfurt jedoch ausgleichen. 8:7 für den USC zur technischen Auszeit. 16:14 zur zweiten Auszeit. Münster führte zwar stets, der Satz war aber nach wie vor offen. Die 1.341 Zuschauer feuerten ihr Team unermüdlich an. Beim 22:22 stand die Entscheidung unmittelbar bevor. Beim 24:23 dann Satzball USC Münster. Erfurt konnte ausgleichen. Dann 25:24, erneut Satzball. Wieder der Ausgleich. Satzbälle Nummer drei und vier können ebenfalls nicht verwandelt werden. Dann plötzlich Matchball Erfurt. Verwandelt. Erfurt gewinnt 3:1 in Münster. 
 

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