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3:1-Arbeitssieg gegen Erfurt

Eine Top-Entwicklung attestiert USC-Coach Teun Buijs seiner Außenspielerin Liza Kastrup, die am Sonntag 22 Punkte für den USC Münster erzielte. Foto: Daniel Wesseling
Eine Top-Entwicklung attestiert USC-Coach Teun Buijs seiner Außenspielerin Liza Kastrup, die am Sonntag 22 Punkte für den USC Münster erzielte. Foto: Daniel Wesseling

Der USC Münster gewinnt das erste Heimspiel des Jahres gegen Schwarz-Weiß Erfurt mit 3:1 (23:25, 25:21, 25:22, 25:12). Es war ein hartes Stück Arbeit: 1.331 Zuschauer sahen ein extrem spannendes Spiel. Die Gäste aus Thüringen spielten überraschend stark auf und bereiteten den Münsteranerinnen in den ersten drei Sätzen weit mehr Probleme, als erwartet. Erfolgreichste Punktesammlerin auf Münsteraner Seite war Liza Kastrup mit 22 Punkten. Ihr war es nicht nur vorbehalten, den Matchball zu verwandeln, sie wurde nach dem Spiel auch als MVP ausgezeichnet. Silber ging an Sagardia Clarisa von Schwarz-Weiß Erfurt.

„Ich habe Erfurt schon so stark erwartet“, zeigte sich USC-Coach Teun Buijs im Anschluss an die Partie wenig überrascht über den Spielverlauf. „Wir haben sicher nicht unser bestes Spiel abgeliefert, aber ich bin sehr zufrieden mit der kämpferischen Leistung meiner Mannschaft.“ 

Der erste Satz war sehr ausgeglichen. Die schnelle 2:0-Führung für den USC durch einen Block von Kaz Brown und ein Ass von Mareike Hindriksen war für den Gast aus Thüringen eine Art Weckruf. Mit einer 8:7-Führung für Erfurt ging es in die erste technische Auszeit. Beim Stand von 9:13 für die Gäste wurde es plötzlich ruhig in der Halle und Coach Teun Buijs nahm eine Auszeit. Als Favorit in die Partie gegangen, sah sich der USC nun plötzlich unter Druck. Die nächsten drei Punkte gingen dann an den USC. Nach zwischenzeitlichem Ausgleich zum 14:14 lag Schwarz-Weiß Erfurt zur zweiten technischen Auszeit dann jedoch wieder mit zwei Punkten vorne (14:16). Die Halle war jetzt voll da! Über 16:17 und 17:18 ging es dann so langsam in die entscheidende Phase. Lina Alsmeier servierte druckvoll und der USC ging mit 19:18 wieder in Führung. Ein Monsterblock von Kaz Brown zum 21:19 brachte die Vorentscheidung… dachten viele in der Halle. Erfurt steckte jedoch nicht auf und kam zurück, hatte beim 23:24 den ersten Satzball dieser Partie – und verwandelte diesen. 

Der zweite Satz begann für die USC alles andere als optimal. 1:6 stand es nach den ersten sieben Ballwechseln. Teun Buijs wechselte und brachte Teresa Mersmann für Luisa Keller ins Spiel. Der USC verkürzte auf 4:8 und kurz darauf auf 8:10. Die Spannung war in der ganzen Halle spürbar. Beim Stand von 12:12 nahm Erfurts Trainer Jonas Kronseder eine Auszeit. Das Spiel blieb absolut ausgeglichen und spannend. War Münster mal einen Punkt vorne, wusste Erfurts stets zu antworten. Beim 20:18 für den USC konnte sich nach langer Zeit wieder ein Team mit mehr als einem Punkt absetzen. Dann 21:18. Vorentscheidung? Erneut nicht. Beim Stand von 23:21 holte Teun Buijs sein Team nochmals zu einer Auszeit zusammen. Mit 25:21 gewann der USC Satz zwei. Kollektives Aufatmen in der Halle Berg Fidel.

Im dritten Satz musste der USC erneut über weite Strecken einem Rückstand hinterherlaufen. Über 0:2, 2:4 und 3:5 blieben die Erfurterinnen in Führung. Teun Buijs wechselte Lena Vedder für Lina Alsmeier ein. Nach Ausgleich zum 7:7 ging es mit 7:8-Rückstand in die technische Auszeit. Über 7:10, 9:12 und 11:14 liefen die Unabhängigen weiter hinter den Erfurterinnen her. Die Leistung, die der Tabellenelfte am Berg Fidel zeigte war erstaunlich gut und unterstrich einmal mehr die Leistungsdichte in der Liga. Bei Stand von 17:16 ging der USC wieder in Führung. Über 20:18 hielt der USC die Gegnerinnen auf Abstand und gewann den Satz mit 25:22. 

Wer dachte, den Erfurterinnen würde im vierten Satz die Luft ausgehen, der sah sich getäuscht. Ein hauchünner 8:7-Vorsprung stand für den USC zur ersten technischen Auszeit zubuche. Erst beim 11:7 für Münster konnten die USC-Fans erstmals an diesem Tag ein klein wenig durchatmen. Zur zweiten technischen Auszeit führte der USC mit 16:10. Die fest eingeplanten drei Punkte waren nun zum Greifen nah. Zwei Punkte von Jule Langgemach brachten das 19:11. So hätte es eigentlich von Anfang an laufen sollen. Lief es dann auch: Satz Vier ging mit 25:12 an Münster. Am Mittwoch spielen die Münsteranerinnen auswärts in Aachen. Ein NRW-Duell. „Aachen steigert sich wie in der letzten Saison nach schwachem Start immer mehr“, weiß Teun Buijs um die aktuell gute Form der Aachenerinnen. Wenn wir da was mitnehmen wollwn, dann brauchen wir eine Top-Leistung, die besser ist als die von heute.“ 

23.03.2019

Der USC Münster verliert das Finale der Hauptrunde gegen die Ladies in Black Aachen mit 0:3 (22:25, 13:25, 20:25) und beendet die Hauptrunde damit als Siebter. Jetzt geht’s in die Playoffs. Gegner dort: SSC Palmberg Schwerin. Kleiner Trost: Durch die Ergebnisse in den anderen Hallen hätte man den „Großen Drei“ ohnehin nicht mehr aus dem Weg gehen können. 

22.03.2019

Was für ein Finale: Vor dem letzten Hauptrundenspieltag in der Volleyballbundesliga der Frauen ist für den USC Münster am Samstag um 18.30 Uhr beim Heimspiel gegen die Ladies in Black in Aachen von Platz 4 bis Platz 8 noch alles drin. „Das sind die Spiele, für die Du den Sport machst“, freut sich USC-Coach Teun Buijs auf das NRW-Duell gegen Aachen.

19.03.2019

Vierter, Fünfter, Sechster oder Siebter – vier Endplatzierungen zum Ende der Hauptrunde sind für den USC Münster noch denkbar. Die Konstellation verspricht Spannung und viel Rechnerei. Am Samstag kommt es zum direkten Duell mit den Ladies in Black Aachen.

18.03.2019

Das vergangene Jahr lief für Teresa Mersmann und Cinja Tillmann hervorragend. Doch nach nur einer Saison gehen die beiden wieder getrennte Wege. Eine neue Partnerin für Tillmann ist bereits gefunden. Und die kennt man auch beim USC gut. 

16.03.2019

Der USC Münster gewinnt sein Auswärtsspiel bei Schwarz-Weiß Erfurt mit 3:1 (25:11, 20:25, 25:17. 27:25) und ist damit sicher für die Playoffs qualifiziert. Besser noch: Der USC wahrt damit seine Chancen auf eine sehr gute Platzierung für die Playoffs.

15.03.2019

Der USC Münster gastiert am Samstagabend um 18 Uhr in der Erfurter Riethsporthalle. Im vorletzten Spiel der Hauptrunde trifft die Mannschaft von Münsters Trainer Teun Buijs auf ein Team, das mit einer Niederlage gegen Straubing am vergangenen Mittwoch seinen sportlichen Abstieg besiegelt hat. Für den USC geht es um drei wichtige Punkte im Kampf um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs.