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Buijs: „Müssen vom ersten Moment an wach sein!“

Wieder topfit: USC-Blockerin Jule Langgemach. Foto: Stefan Gertheinrich
Wieder topfit: USC-Blockerin Jule Langgemach. Foto: Stefan Gertheinrich

Auch wenn in der Bundesliga an diesem Wochenende der Spielbetrieb ruht – eine Pause gibt es für die Erstligisten nicht, denn das Pokal-Achtelfinale steht auf dem Programm. Der USC Münster ist am Sonntag beim 1. VC Stralsund gefordert.
 
Knapp 600 Kilometer sind es zur Hansestadt an der Ostsee, wo dann mit den „Wildcats“ auch kein Fallobst wartet: Das Tam von Trainer André Thiel ist nämlich Spitzenreiter in der 2. Liga Nord und führt dort die Tabelle mit immerhin fünf Zählern Vorsprung auf den Zweiten VT Hamburg an. Es gibt also überhaupt keinen Grund, den Herausforderer auch nur in einer einzigen Facette auf die leichte Schulter zu nehmen.
 
Entsprechend hat USC-Trainer Teun Buijs sein Ensemble auf diese Aufgabe vorbereitet, wie auf ein Bundesligaspiel. „Das ist ein Pokalspiel. Und wir wollen in diesem Wettbewerb so weit wie möglich kommen“, stellt der Coach klar, der auch gleich dokumentiert, warum er gewarnt ist vor den Mecklenburgerinnen: „Mit André Thiel haben die einen sehr guten Trainer, den ich aus meiner Schweriner Zeit noch kenne und schätze. Er hat ein sehr gut organisiertes Team.“ Zudem habe der Klub mit der Verpflichtung von Svenja Enning, die im Sommer aus Münster an den Strelasund wechselte, „eine gute Wahl getroffen“, wie es Buijs formuliert, der damit rechnet, dass die Westfälin im Wildcats-Dress auch zur Startsechs gehört. Auch die Diagonale sei bei den Stralsundern super besetzt, „da wechselt der Trainer aber auch hin und wieder. Die Frage ist: Was macht er am Sonntag?“, so Buijs.
 
Insgesamt sieht der Niederländern die Wildcats als ein Team mit sehr guter Verteidigung. „Das macht es für die Zuschauer immer attraktiv – wie wir ja selbst letzten Samstag gegen Wiesbaden gesehen haben“, sagt Buijs. Der 57-Jährige nimmt sein Ensemble in die Pflicht: „Wir müssen vom ersten Moment an wach sein. Es ist ein sehr wichtiges Spiel, da ist es egal wie das Team heißt, das auf der anderen Netzseite steht. Wir müssen uns jeden Tag von neuem beweisen und Leistung bringen. Das ist am Sonntag nichts anderes.“
 
Den Münsteranern fehlen natürlich weiterhin Ivana Bulajic und Luisa Keller, dafür ist Mittelblockerin Juliane Langgemach wieder eine echte Option, nachdem sie zuletzt angeschlagen war und erst gegen den VCO Berlin wieder mehr Spielanteile bekam. Gerüstet ist der USC also, der ja weiterhin auf Platz zwei der Bundesligatabelle rangiert. Jetzt will er seine Favoritenstellung am Sonntag in Stralsund auch nachhaltig unter Beweis stellen.
 

 

22.05.2018

Heute ist in der Sporthalle Berg Fidel das Volleyball-Feriencamp für den USC Münster und seine Partnervereine gestartet. 52 Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2000 bis 2006, sowie insgesamt sechs Trainer aus den Klubs haben sich bis einschließlich Donnerstag  jeweils sechs Stunden täglich dem Volleyball verschrieben.
 

22.05.2018

Glückwunsch an das Ü-31-Team des USC Münster! Die Unabhängigen drangen bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften am Pfingstwochenende in Berlin bis ins Finale vor und verloren erst dort ihre einzigen beiden Sätze. Mit der Silbermedaille bestückt kehrte das von Matthias „Franz“ Jäger trainierte Ensemble nach Westfalen zurück.
 

18.05.2018

Fast alle Titel im deutschen Volleyball-Sport für 2018 sind vergeben. Fast alle. Denn den Schlusspunkt bilden am Pfingstwochenende die Deutschen Meisterschaften der Senioren in Berlin.
 

18.05.2018

„Tennis trifft Volleyball“ hieß es am Donnerstagnachmittag für die Volleyballerinnen des USC Münster: Die Bundesliga-Profis waren zu Gast auf der Tennis-Anlage der TG Hüls im Ruhrgebiet und versuchten einmal, den Ball mit einem Racket in der Hand übers Netz zu schlagen.
 

17.05.2018

In diesen Tagen ist USC-Angreiferin Ivana Vanjak die fleischgewordene Vorfreude. Und da stört es die 22-Jährige auch gar nicht so großartig, dass sie eigentlich gerade in Brasilien sein sollte. Denn am Samstag geht es für sie dann wirklich los, und ein großer Traum wird zur Realität.
 

15.05.2018

Fan-Kultur in Norwegen – das hat beileibe nicht jeder Volleyball-Bundesligist zu bieten. Und dass man dort in Frakkagjerd, nahe des legendären Hardangerfjords, mit dem USC Münster auch noch quasi spielerisch lernen kann, das stellt einmal mehr Tor Martin Hegrenes unter Beweis.