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Chiara Hoenhorst beendet ihre Profikarriere

Foto: Jürgen Peperhowe
Foto: Jürgen Peperhowe

USC-Spielerin Chiara Hoenhorst beendet ihre Profikarriere. Die 22jährige erlitt vor einem Jahr bei der Amokfahrt in der Münsteraner Innenstadt schwere Kopfverletzungen. Nach mehrmonatiger Kranken- und Reha-Zeit hatte sich die Außenspielerin mit beeindruckender Willensstärke wieder an das Bundesliganiveau herangekämpft und war auf einem sehr guten Weg, ihre alte Form wiederzuerlangen. Leider kam es dann jedoch zu Folgeerscheinungen ihres Unfalls: „Seit November sehe ich so genannte Doppelbilder“, erklärt die BWL-Studentin. „Der Druck, der nach dem Unfall auf den Sehnerven gelastet hat, war so groß, dass diese Folgeerkrankung jetzt aufgetreten ist.“ 

Gemeinsam mit ihrer Familie und den behandelnden Ärzten hat sich das USC-Eigengewächs dann schweren Herzens dazu entschlossen, eine Pause vom Volleyball zu nehmen. Ob, und wenn ja, auf welchem Level sie zum Volleyball zurückkehrt, ist aktuell noch unklar. Wichtig ist derzeit nur: „Ich brauche eine Pause“, erklärt sie. „Die Ärzte sagen, dass die Doppelbilder mit der Zeit auch wieder weg gehen können. Dazu muss ich aber erst einmal kürzer treten und den Profisport an den Nagel hängen. Die Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen.“ 

Chiara Hoenhorst stammt aus Albersloh. Freunde und Familie sind immer in ihrer Nähe gewesen. Ganz so groß wird das berüchtigte „Loch“ also nicht sein, in das man in solchen Situationen fallen kann. „Das Leben wird natürlich schon komplett umgekrempelt. Aber ich freue mich auch auf die neu hinzukommende Freizeit. Gerade jetzt, wo Frühling und Sommer anstehen.“ Und ganz ohne den USC wird ihr Leben auch künftig nicht ablaufen: „Meine Mitspielerinnen sind meine Freundinnen geworden. Das bleibt natürlich auch so, wenn ich nicht mehr im Team bin. Und ich verdanke ihnen und dem Verein sehr viel. Der Sport hat mir damals sehr geholfen. Ich weiß nicht, wo bzw. wie weit ich heute wäre, hätte ich nicht das Ziel gehabt, wieder Bundesliga-Volleyball zu spielen, und hätte ich nicht solche Unterstützung von den Mädels, dem Trainerteam und dem ganzen Verein bekommen.“

Dem USC Münster und allen Volleyball-Fans wird sie immer als großes Vorbild in Erinnerung bleiben, weiß auch USC-Präsident Martin Gesigora: „Der Verein und auch ich persönlich bedauern es außerordentlich, dass so ein hoffnungsvolles Talent wegen eines solch traurigen Unfalls seine Karriere vorzeitig beendet muss. Chiara wird immer ihren Platz bei uns im Verein haben und ist uns immer willkommen. Ich hoffe, wir werden in den kommenden Jahren noch viel Kontakt und viele Berührungspunkte zu ihr haben.“

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