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Doppelspieltag am Berg Fidel

Kapitänin und Zuspielerin Mareike Hindriksen präsentierte sich in Suhl in Topform und soll auch gegen Berlin und Potsdam wieder in gewohnter Manier die Fäden im Spiel des USC ziehen. Foto: Stefan Gertheinrich
Kapitänin und Zuspielerin Mareike Hindriksen präsentierte sich in Suhl in Topform und soll auch gegen Berlin und Potsdam wieder in gewohnter Manier die Fäden im Spiel des USC ziehen. Foto: Stefan Gertheinrich

Zwei Spiele innerhalb von 24 Stunden: Der USC Münster empfängt am Samstag um 14.30 Uhr in der Halle Berg Fidel zunächst das Nachwuchsteam vom VCO Berlin, bevor es tags darauf zur gleichen Uhrzeit gegen den direkten Konkurrenten SC Potsdam geht. 

Die drei Punkte gegen den bislang sieglosen Tabellenletzten aus Berlin dürfte der USC fest eingeplant haben. Im Spiel gegen das mit Sonderspielrecht ausgestattete Perspektivteam des Bundesleistungsstützpunktes kann Trainer Teun Buijs daher viel ausprobieren und auch der gerade erst in Münster angekommenen Mittelblockerin Marie Schölzel bereits viel Spielzeit geben. Die 21jährige Nationalspielerin war kurz vor Ende der Transferperiode vom SSC Palmberg Schwerin bis zum Saisonende ausgeliehen worden. „Natürlich dient das Spiel gegen Berlin ein wenig als Vorbereitung auf das Match gegen Potsdam“, so der niederländische USC-Coach. „Das aber nicht, weil wir das Spiel irgendwie auf die leichte Schulter nehmen würden. Das tun wir auf gar keinen Fall. Aber normalerweise trainieren wir halt samstags vor dem Spiel am Sonntag. Und insofern ist die Partie gegen Berlin nicht nur ein wichtiges Bundesligaspiel, sondern gleichzeitig die Vorbereitung auf ein weiteres Spiel am Sonntag.“ 

Gegen Berlin schaut der Coach wohl eher auf sein eigenes Team. In der Vorbereitung auf das Spiel gegen Potsdam studiert er den Gegner vermutlich intensiver. Vor allem Diagonalspielerin Mrta Drypa hat der Trainer auf dem Zettel. Die 29jährige Kroatin ist die Top-Angreiferin beim aktuellen Tabellenvierten und hat beim 3:2 Hinspielerfolg des USC alleine 31 Punkte für ihr Team erzielt. „Sie ist sehr stark. Sie gilt es zu stoppen“, so Teun Buijs. Das alleine reicht aber nicht aus, um gegen Potsdam zu bestehen. „Potsdam ist ein komplettes Team“, weiß der USC-Coach. „Die stehen nicht umsonst auf dem vierten Tabellenplatz. Der Trainer dort macht einen guten Job und hat die Mannschaft sehr gut entwickelt.“

Auch beim USC ist die Entwicklung nach drei Niederlagen in Folge aktuell wieder positiv. Der Auswärtssieg in Suhl am Mittwoch hat zwar Kraft gekostet, aber auch jede Menge positiver Energie freigesetzt: „Wir sind jetzt wieder im Rhythmus und die Stimmung ist sehr gut“, fühlt sich der 58jährige Trainer der Herausforderung Potsdam gewachsen. Das kann er auch, denn mit 14 Spielerinnen stehen ihm so viele Optionen zur Verfügung, wie zuletzt zu Saisonbeginn, als Ivana Vanjak und Juliet Lohuis noch unverletzt waren. Beide fehlen zwar nach wie vor, mit Kati Haferkamp und jetzt Marie Schölzel ist der USC-Kader nun aber wieder gut besetzt. Das ist auch nötig bei zwei Spielen innerhalb von 24 Stunden.
 

23.03.2019

Der USC Münster verliert das Finale der Hauptrunde gegen die Ladies in Black Aachen mit 0:3 (22:25, 13:25, 20:25) und beendet die Hauptrunde damit als Siebter. Jetzt geht’s in die Playoffs. Gegner dort: SSC Palmberg Schwerin. Kleiner Trost: Durch die Ergebnisse in den anderen Hallen hätte man den „Großen Drei“ ohnehin nicht mehr aus dem Weg gehen können. 

22.03.2019

Was für ein Finale: Vor dem letzten Hauptrundenspieltag in der Volleyballbundesliga der Frauen ist für den USC Münster am Samstag um 18.30 Uhr beim Heimspiel gegen die Ladies in Black in Aachen von Platz 4 bis Platz 8 noch alles drin. „Das sind die Spiele, für die Du den Sport machst“, freut sich USC-Coach Teun Buijs auf das NRW-Duell gegen Aachen.

19.03.2019

Vierter, Fünfter, Sechster oder Siebter – vier Endplatzierungen zum Ende der Hauptrunde sind für den USC Münster noch denkbar. Die Konstellation verspricht Spannung und viel Rechnerei. Am Samstag kommt es zum direkten Duell mit den Ladies in Black Aachen.

18.03.2019

Das vergangene Jahr lief für Teresa Mersmann und Cinja Tillmann hervorragend. Doch nach nur einer Saison gehen die beiden wieder getrennte Wege. Eine neue Partnerin für Tillmann ist bereits gefunden. Und die kennt man auch beim USC gut. 

16.03.2019

Der USC Münster gewinnt sein Auswärtsspiel bei Schwarz-Weiß Erfurt mit 3:1 (25:11, 20:25, 25:17. 27:25) und ist damit sicher für die Playoffs qualifiziert. Besser noch: Der USC wahrt damit seine Chancen auf eine sehr gute Platzierung für die Playoffs.

15.03.2019

Der USC Münster gastiert am Samstagabend um 18 Uhr in der Erfurter Riethsporthalle. Im vorletzten Spiel der Hauptrunde trifft die Mannschaft von Münsters Trainer Teun Buijs auf ein Team, das mit einer Niederlage gegen Straubing am vergangenen Mittwoch seinen sportlichen Abstieg besiegelt hat. Für den USC geht es um drei wichtige Punkte im Kampf um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs.