Direkt zum Inhalt

Ein Sieg muss her gegen faire Straubingerinnen

Anika Brinkmann steht nach ihrer unfreiwilligen "Schnee-Pause" am Sonntag wieder im Kader des USC. Foto: Michael Mücke
Anika Brinkmann steht nach ihrer unfreiwilligen "Schnee-Pause" am Sonntag wieder im Kader des USC. Foto: Michael Mücke

Der USC Münster bestreitet am Sonntag um 18 Uhr in Straubing so etwas wie ein erstes Endspiel um den Einzug in die Playoffs. Gegen den Tabellensiebten, der derzeit bei einem mehr absolvierten Spiel und mit fünf Punkten Vorsprung zwei Plätze vor dem USC rangiert, muss im Prinzip ein Sieg her. „Ein Sieg ist auf jeden Fall für uns wichtiger als für Straubing, räumt USC-Coach Ralph Bergmann ein.“ 

Vor dem Spiel ist Bergman aber zunächst eine ganz andere Botschaft wichtig: „Dass Straubing unserem Antrag auf Spielverlegung auf den Sonntag zugestimmt hat, das kann man nur als bestes Beispiel für Fair Play bezeichnen. Respekt und Hut ab!“ Hintergrund des Antrags auf Spielverlegung war die Tatsache, dass die Halle Berg Fidel in Münster von Montag bis Mittwochmittag gesperrt war und so zahlreiche Trainingseinheiten bei den Unabhängigen ausfielen. Durch die Verlegung um einen Tag nach hinten konnte der Trainingsrückstand zumindest ein wenig aufgefangen werden.

Bei allem Ergebnisdruck weiß der USC-Trainer aber auch: „Wir müssen zu unserem Spiel finden und unsere eigene Leistung im Fokus haben. Es wird erneut auf das Mindset ankommen – wir müssen mehr gewinnen wollen als unser Gegner.“ NawaRo Straubing ist so etwas wie eine Wundertüte, hat erst kürzlich Stuttgart 3:0 geschlagen. Das Hinspiel in Münster endete 3:2 für die Niederbayern. Auf Iris Scholten und Anne Hölzig hatten Bergmann und die damalige Cheftrainerin Lisa Thomsen das Team vor dem Hinspiel bereits eingestellt. Auch für Sonntag sieht der Interims-Coach in den beiden Angreiferinnen die Schlüsselspielerinnen auf Seiten Straubings. „Auch Zuspielerin Magdalena Gryka macht einen tollen Job“, ergänzt der USC-Trainer. 

Beim USC sieht es personell aus wie vor dem Heimspiel gegen Potsdam am vergangenen Sonntag. Nur: „Diesmal ist Anika Brinkmann auch wirklich mit von der Partie“, erklärt Bergmann mit einem Augenzwinkern. Die durchschlagskräftigste USC-Angreiferin war am Sonntag sprichwörtlich kalt gestellt – 40 Zentimeter Neuschnee und starke Schneeverwehungen machten ihre Anreise aus Borken nach Münster unmöglich. 

Das Spiel wird am Sonntag ab 18 Uhr bei sporttotal.tv gestreamt.

24.02.2021

Aktuell können unsere Jugendmannschaften nicht gemeinsam trainieren und warten sehnsüchtig auf den erneuten Trainingsbeginn. Dank der Commerzbank Münster haben die Kids einen weiteren Grund zur Vorfreude: Die Commerzbank hat 20 neue Moltonbälle gespendet, die bei Trainingsbeginn zum Einsatz kommen werden. 

22.02.2021

Schluss, aus und vorbei: Von der 3. Liga bis in die Kreisklassen fliegt in dieser Saison kein Ball mehr über das Netz. Der DVV hat die Einstellung des Spielbetriebs aufgrund der Corona-Pandemie beschlossen, der Westdeutsche Verband schloss sich der Entscheidung an. Auf- und Absteiger gibt es ebenso wie Meister nicht. 

19.02.2021

Vorher hatte niemand damit gerechnet, hinterher waren alle stolz. Der USC Münster hat mit dem völlig überraschenden 3:1 gegen den SSC Palmberg Schwerin neue Hoffnung im Rennen um die Playoffs geschöpft.

17.02.2021

Der USC Münster zeigte am Mittwochabend seine bislang beste Saisonleistung und besiegte den Rekordmeister SSC Palmberg Schwerin verdient mit 3:1 (23:25, 25:22, 25:20, 25:23). USC-Coach Ralph Bergmann war nach dem Spiel entsprechend zufrieden: „Wir hatten keinen Druck, Schwerin schon. Daraus haben wir das beste gemacht. Es hat richtig Spaß gemacht.“

16.02.2021

Die Hauptrunde der Volleyballbundesliga der Frauen biegt auf die Zielgerade ein. Der USC Münster hat noch drei Spiele zu absolvieren. Das erste davon am Mittwoch um 19 Uhr in heimischer Halle gegen den Rekordmeister SSC Palmberg Schwerin. Das Spiel wird live bei sporttotal.tv gestreamt.

14.02.2021

Mit leeren Händen kehrt der USC Münster vom Auswärtsspiel bei NawaRo Straubing zurück. 0:3 (22:25, 23:25, 20:25) hieß es nach 81 Minuten Spielzeit. Trainer Ralph Bergmann war nach der Partie enttäuscht über den Spielverlauf: „Man muss anerkennen, dass Straubing es gut gemacht hat“, so der Coach. „Aber, wir waren gut vorbereitet und hatten sie genau so erwartet.