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Endspiel um Platz 4 bis 8

Spiele gegen die Ladies in Black waren in der Vergangenheit stets sehr knapp und hart umkämpft. Der USC will am Samstag jedoch einen "Dreier" einfahren. Foto: Stefan Gertheinrich
Spiele gegen die Ladies in Black waren in der Vergangenheit stets sehr knapp und hart umkämpft. Der USC will am Samstag jedoch einen "Dreier" einfahren. Foto: Stefan Gertheinrich

Was für ein Finale: Vor dem letzten Hauptrundenspieltag in der Volleyballbundesliga der Frauen ist für den USC Münster am Samstag um 18.30 Uhr beim Heimspiel gegen die Ladies in Black in Aachen von Platz 4 bis Platz 8 noch alles drin. „Das sind die Spiele, für die Du den Sport machst“, freut sich USC-Coach Teun Buijs auf das NRW-Duell gegen Aachen. Einen gewissen Druck verspüren er und sein Team natürlich schon. Aber, so der niederländische Trainer: „Druck ist grundsätzlich nicht negativ. Druck kann Dich beflügeln und zu besonderen Leistungen bringen. Du musst nur richtig damit umgehen. Und das versuchen wir natürlich.“

Die Situation ist schon außergewöhnlich. Selbst Kapitänin Mareike Hindriksen, eine der erfahrensten Spielerinnen im USC-Kader, hat so etwas noch nicht erlebt: „Das ist wirklich eine ganz verrückte Konstellation. Ich glaube, ich habe das so noch nie erlebt, dass noch so viele Plätze offen waren. Das macht es superspannend und ist doch eigentlich auch ganz schön. Wir werden alles dafür tun, die bestmögliche Platzierung zu erreichen. Wir wollen drei Punkte holen. Nach Spielende müssen wir dann auch schauen, wie die anderen gespielt haben. Wir haben uns in den letzten Wochen immer mehr gesteigert, immer besser gespielt. Ich glaube, dass wir bereit sind für dieses erste Endspiel.“

Teun Buijs ist unabhängig vom Verlauf des Spiels gegen Aachen und der daraus resultierenden Platzierung zufrieden mit dem Saisonverlauf: „Wir sind für die Playoffs qualifiziert. Das ist sehr gut. Natürlich ist Heimrecht im ersten Playoff-Spiel ein Vorteil, aber Wiesbaden hat es gerade vorgemacht, dass man auch in Schwerin gewinnen kann. Insofern alles gut.“ Gewinnen will er gegen Aachen aber natürlich trotzdem: „Wir wollen Aachen schlagen und weiter in unserem Rhythmus bleiben. Das wird ein tolles Match, auch für die Zuschauer. Taktik und Mentalität werden entscheiden. Für uns sprechen der Heimvorteil und unsere Fans.“

Der USC-Coach muss gegen Aachen weiterhin auf die am Fuß verletzte Mittelblockerin Kaz Brown verzichten. „Mit Jule Langgemach, Juliet Lohuis und Marie Schölzel sind wir auf der Position aber zum Glück trotz des Ausfalls top besetzt“, so der 59jährige. Der USC trainierte unter der Woche sehr gut. Die Mannschaft ist topfit und gut drauf. Oder, wie es der Trainer formuliert: „We are back on track!“

Das klingt sehr vielversprechend. Am Samstag um 18.30 Uhr fliegt in der Halle Berg Fidel der erste Ball über das Netz. Durch das Heimspiel der Preußen (Anpfiff um 14 Uhr) kann es am Samstagnachmittag zu Verkehrsbehinderungen rund um die Halle Berg Fidel kommen. Eine rechtzeitige Anreise - wenn möglich mit dem Fahrrad bzw. öffentlichen Verkehrsmitteln – ist daher dringend angeraten. 

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