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Gut gespielt und trotzdem verloren

Als wertvollste Spielerinnen wurden Demi Korevaar (USC) sowie Greta Szakmáry (Schwerin) ausgezeichnet. Foto: Florian Seubert
Als wertvollste Spielerinnen wurden Demi Korevaar (USC) sowie Greta Szakmáry (Schwerin) ausgezeichnet. Foto: Florian Seubert

Der USC Münster unterliegt dem Deutschen Rekordmeister SSC Palmberg Schwerin zwar mit 0:3 (21:25, 17:25, 18:25), hat aber ein sehr gutes Spiel abgeliefert und so vor großem Publikum (das Spiel wurde live auf SPORT1 übertragen) Werbung in eigener Sache gemacht. Glückwunsch nach Schwerin und Glückwunsch auch an das Team des USC zu einer Top-Leistung! 

Der USC musste kurzfristig auf Nationalspielerin Ivana Vanjak verzichten. Die Außenangreiferin hatte überraschend Probleme mit der Bauchmuskulatur. Ihr Einsatz wäre zwar möglich gewesen, aber Coach Teun Buijs wollte kein Risiko eingehen und ging mit Luisa Keller, Liza Kastrup, Lina Alsmeier, Juliane Langgemach, Sarah von Aalen und Demi Korevaar sowie Linda Bock als Libera in die Partie.  

Münster legte sehr gut los und ging durch druckvolle Aufschläge, eine nahezu perfekte Annahme und gute Block-Feld-Abwehr mit 6:1 in Führung. Schwerin schüttelte sich jedoch nur kurz und punktete mit Denise Hanke am Aufschlag in Serie. Zu ersten technischen Auszeit lagen die Gastgeberinnen dann plötzlich mit 8:7 vorne. Die Unabhängigen blieben aber dran und spielten lange Zeit sehr mutig und auf Augenhöhe mit dem Rekordmeister mit. Zur zweiten technischen Auszeit lag Münster wieder mit einem Punkt vorne (15:16). Anschließend konnte Schwerin jedoch noch zulegen und sich auf 22:18 absetzen. Am Ende ging Satz Eins mit 25:21 an den Rekordmeister aus Schwerin. 

Mit dem Selbstbewusstsein einer Top-Leistung aus Satz Eins, ging der USC auch in den zweiten Satz. 8:7 für Schwerin zur ersten Auszeit. Über 12:12 und 13:13 konnte Schwerin sich dann beim 16:14 wieder leicht absetzen. Zum Satzende hin konnte Schwerin dann erneut eine Schippe drauflegen und brachte den zweiten Durchgang mit 25:17 nach Hause. 

Im dritten Satz kam Kapitänin Barbara Wezorke zunächst für Juliane Langgemach ins Spiel. Schon nach zwei Punkten für Schwerin nahm Teun Buijs eine Auszeit und justierte nach. Der USC spielte erneut gut mit und bot dem SSC weiter Paroli. Über 8:5 und 11:7 schlichen sich die Gastgeberinnen dann aber so langsam davon. Beim 14:7 bat der USC-Coach die Spielerinnen nochmals zum Gespräch. Juliane Langgemach war inzwischen wieder für Barbara Wezorke zurück im Spiel. 16:8 zur zweiten technischen Auszeit. Münster steckte nicht auf und verkürzte nochmals auf drei Punkte (20:17). Wie schon in den beiden Sätzen zuvor, zeigte sich Schwerin aber in der entscheidenden Schlussphase des Satzes konstanter und beendete die Partie mit einem 25:18-Satzgewinn. Als wertvollste Spielerinnen wurden Demi Korevaar (USC) sowie Greta Szakmáry (Schwerin) ausgezeichnet. 

In 14 Tagen geht es weiter - mit einem Heimspiel gegen den Dresdner SC. Das Spiel wird wieder live bei SPORT1 übertragen. Münsteraner Fans sollten es sich aber nicht auf dem Sofa gemütlich machen, sondern in die Halle kommen, um das Team anzufeuern und so einen Sieg über Dresden vor großem Publikum möglich zu machen! #oneteam

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