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Ivana Vanjak verlässt den USC Münster

Trägt in der kommenden Saison nicht mehr Grün und geht für ein anderes Team auf Punktejagd: Ivana Vanjak. Foto: Stefan Gertheinrich
Trägt in der kommenden Saison nicht mehr Grün und geht für ein anderes Team auf Punktejagd: Ivana Vanjak. Foto: Stefan Gertheinrich

Nationalspielerin Ivana Vanjak verlässt den USC Münster. Drei Jahre lang trug die Außenangreiferin das Trikot der Unabhängigen. Jetzt zog sie die in ihrem Vertrag verankerte Ausstiegsklausel und teilte dem Team am Dienstagnachmittag ihre Entscheidung mit. Ihren Trainer Teun Buijs hatte sie bereits am vergangenen Donnerstag unterrichtet.

„Es war eine sehr schöne Zeit für mich in Münster“, so Ivana Vanjak. „Ich habe hier sehr viel gelernt und dem Verein sehr viel zu verdanken. Im Laufe der Saison ist in mir jedoch der Wunsch gereift, eine neue Herausforderung zu suchen.“ Zu welchem Club die 24jährige wechselt, steht dabei noch gar nicht fest: „Es gibt mehrere Optionen“, so Vanjak. „Ob ich in der Bundesliga bleibe oder ins Ausland wechsle, das ist noch nicht sicher. Ich möchte aber gerne den nächsten Schritt machen und Europaliga oder Champions-League spielen.“ 

Die Corona-Krise und der dadurch erfolgte vorzeitige Saisonabbruch machten einen Strich durch das von Vanjak eigentlich geplante Timing in Sachen Kommunikation ihrer Wechselabsichten. „Ich habe am Donnerstagmittag mit dem Trainer gesprochen und wollte in den Playoffs natürlich noch viel erreichen mit den Mädels. Sechs Stunden später war die Saison dann zu Ende.“ Trainer Teun Buijs weiß, dass er mit Ivana Vanjak eine Schlüsselspielerin verliert, die nur schwer zu ersetzen ist: „Nicht nur sportlich, auch menschlich ist es ein herber Verlust“, so der Niederländer. „Sie ist sehr erfahren und war ja auch Teil des Spielerinnenrats. Aber ich kann ihren Wunsch nach Veränderung auch verstehen. Ich bin froh, dass ich drei Jahre lang mit ihr arbeiten konnte.“

Auf Ralph Bergmann, den neuen Sportlichen Leiter des USC Münster, kommt mit der Personalie bereits vor seinem eigentlichen Amtsantritt am 15. April eine Mega-Aufgabe zu. „Sie hat es mir gleich in unserem ersten Gespräch ganz offen gesagt“, erklärt Bergmann. „Die Kommunikation verlief sehr professionell. Ich hätte mir natürlich gewünscht, dass sie bleibt, aber nun müssen wir mit der Situation umgehen und schauen, wie wir agieren. Zum Glück haben wir noch zahlreiche weitere sehr gute Spielerinnen im Kader, die diese Position spielen können. Der Fortgang von Ivana Vanjak ist ein Verlust, aber wir werden damit umgehen können und auch im nächsten Jahr einen starken Kader haben.“ 

USC-Präsident Martin Gesigora bedauert den Abschied Vanjaks ebenfalls außerordentlich: „Sie ist eine extrem starke Spielerin, das hat man ja in vielen Partien gesehen. Wir hätten sie natürlich gerne in unseren Reihen gehalten. Sie war drei Jahre beim USC, das ist im Volleyball schon eine lange Zeit. Ich kann auch gut nachvollziehen, dass sie sich noch weiterentwickeln will. Ich wünsche ihr viel Erfolg und alles Gute.“ 

 

Ivana Vanjak
"Es war eine sehr schöne Zeit für mich in Münster“, so Ivana Vanjak. „Ich habe hier sehr viel gelernt und dem Verein sehr viel zu verdanken." Foto: Hubertus Huvermann

 

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