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Nadja Schaus unterschreibt beim USC

Nadja Schaus für den USC am Netz - das gibt es ab sofort wieder. Die Angreiferin bekommt die Nummer 12. Foto: Stefan Gertheinrich
Nadja Schaus für den USC am Netz - das gibt es ab sofort wieder. Die Angreiferin bekommt die Nummer 12. Foto: Stefan Gertheinrich

Das fügt sich geradezu perfekt: Nadja Schaus wird ab sofort das Trikot des Bundesligisten USC Münster überstreifen. Die gebürtige Wormserin ersetzt die erkrankte Ivana Bulajic, die den Unabhängigen auf unbestimmte Zeit fehlen wird.
 
Eine ideale Lösung, denn Schaus, die bereits 2013/14 für den USC spielte und in Münster noch viele Fans hat, passt praktisch hundertprozentig ins Anforderungsprofil der Westfalen. Von der sportlichen Qualität genauso wie von der menschlichen, noch dazu braucht die Angreiferin, die am Mittwoch ihren 33. Geburtstag bereits in Münster feierte, keine Eingewöhnungszeit, da sie sich beim USC bestens auskennt.
 
„Das war mega-spontan, ich hatte gar nicht gewusst, dass der USC aufgrund der Erkrankung von Ivana auf der Suche ist“, sagt Schaus, die nach Beendigung ihres Engagements beim schweizerischen Erstligisten Volley Köniz im Sommer 2017 vertragsfrei, und daher schon am Sonntag beim Pokalmatch in Stralsund für die Unabhängigen einsatzbereit ist. Privat mit ihrem Lebensgefährten auf Kurzurlaub in Holland, telefonierte sie mit USC-Sportleiter Axel Büring. „Axel hat direkt gefragt, ob ich Turnzeug mithabe“, schmunzelt Schaus. Sie hatte. Und nach dem ersten Probetraining wollte USC-Cheftrainer Teun Buijs mehr von der 54-fachen Nationalspielerin sehen. Ein paar Tage später war klar, dass es einen Vertrag für Schaus geben würde.
 
„In unserer Situation ist Nadja ein Glücksfall. Wir mussten nicht nur auf das Sportliche achten, sondern auch genau schauen, wer zu uns passt vom Charakter“, erklärt Buijs, der anfügt: „Nadja ist nicht nur ein guter Allrounder auf dem Feld, sie passt menschlich super, sie versteht das Team, sie ist Deutsche – das sind schon eine Menge Pluspunkte, die sie da mitbringt.“ Auch Schaus strahlte am Donnerstag: „Ich war direkt von der tollen Atmosphäre in dieser Mannschaft angetan. Ich wollte gar nicht mehr auf Teufel komm raus noch irgendwo einen Profivertrag unterschreiben“, so die 33-Jährige, die nach ihrem Bachelor in Psychologie nun an der Fern-Uni Hagen an ihrem Master arbeitet. „Es musste da sein, wo es Sinn macht, und vor allem da, wo ich mich wohlfühle. Und ich habe mich in Münster schon 2013/14 überaus wohl gefühlt und sehr gerne hier gespielt. Mir war sofort klar: Das möchte ich machen!“
 
Natürlich waren die ersten paar Tage im vollen Training für Schaus schon eine Nummer, „aber schon heute kann ich sagen, dass ich bald in der Lage sein werde, dem Team zu helfen.“ Schaus ist im Übrigen die achte deutsche Spielerin im USC-Kader. Der Vertrag der Rückkehrerin läuft bis zum Saisonende.

 

18.01.2019

Zum Auftakt in die Rückrunde der Volleyballbundesliga gastiert der USC Münster am Samstag, 19. Januar, um 17.30 Uhr beim Tabellendritten Dresdner SC. Münster reist als Tabellenvierter in die sächsische Hauptstadt. 

16.01.2019

Der USC Münster verliert sein Auswärtsspiel bei den Ladies in Black Aachen mit 0:3 (23:25, 16:25, 18:25). Aachen rückt damit in der Tabelle bis auf einen Punkt an den USC heran. Die Münsteranerinnen rangieren nach wie vor auf Platz vier der Volleyball Bundesligatabelle.

15.01.2019

NRW-Duell in der Volleyball-Bundesliga: Der USC Münster ist am Mittwochabend (19.30 Uhr) zu Gast bei den Ladies in Black Aachen. Das letzte Spiel der Hinrunde könnte der krönende Abschluss einer beeindruckenden Halbserie werden.

14.01.2019

Der kanadische Eishockey-Profi Kevin Schmidt vom DEL-Club Iserlohn Roosters war am Sonntag gemeinsam mit seinem Mannschaftsarzt Dr. Jochen Veit zu Gast am Berg Fidel. Auf Einladung von USC-Mannschaftsarzt Dr. Stephan Maurer konnten die beiden den 3:1-Erfolg gegen Schwarz-Weiß Erfurt live verfolgen. 

14.01.2019

Der USC Münster II marschiert unaufhaltsam Richtung Meisterschaft in der 3. Liga. Der 3:2-Sieg gegen den TV Eiche Horn Bremen hatte den minimalen Makel, dass ein Punkt flöten ging. Das passierte dem Spitzenreiter erst zum dritten Mal in dieser Saison. In einer Partie mit vielen Schwankungen erwischte der USC den besseren Start und sicherte sich folgerichtig auch Satz eins. 

14.01.2019

Kurz vor Weihnachten hatten die USC-Spielerinnen in der Backstube unseres Sponsors Krimphove leckere Weihnachtsplätzchen gebacken. Diese wurden beim letzten Heimspiel in 2018 für einen guten Zweck ans Publikum verkauft. Der Erlös in Höhe von 570,72 Euro wurde jetzt vor dem Heimspiel gegen Erfurt an den Förderverein "Hilfe für das nierenkranke Kind e.V." übergeben.