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Ohne Druck aber mit Vorfreude nach Stuttgart

USC-Libera Lisa Thomsen versucht im Spiel gegen Potsdam, den Ball mit dem Fuß im Spiel zu halten. Auch in Stuttgart wird der USC 100% geben müssen, soll am Ende vielleicht sogar etwas Zählbares herauskommen. Foto: Stefan Gertheinrich
USC-Libera Lisa Thomsen versucht im Spiel gegen Potsdam, den Ball mit dem Fuß im Spiel zu halten. Auch in Stuttgart wird der USC 100% geben müssen, soll am Ende vielleicht sogar etwas Zählbares herauskommen. Foto: Stefan Gertheinrich

Als Underdog reist der USC Münster zum Spiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart (Sonntag, 14.30 Uhr, Livestream auf Sporttotal.tv). Nach drei trainingsfreien Tagen sind die Spielerinnen am Donnerstag voller Energie in die Vorbereitung auf das Spiel in der Baden-Württembergischen Landeshauptstadt eingestiegen. „Das wird eine schöne Herausforderung“, weiß USC-Coach Teun Buijs. „Für uns geht es in Stuttgart vor allem darum, den Rhythmus wieder aufzunehmen. Der war in der letzten Woche in drei von vier Spielen schon sehr gut. Eigentlich auch im Spiel gegen Potsdam, da fehlte halt nur manchmal die Konzentration und das war dem Mammut-Programm geschuldet.“ 
 

Steht ein Auswärtssieg also gar nicht auf dem Matchplan des Trainers? „Wir denken gegen Stuttgart von Punkt zu Punkt, wollen unser Spiel verbessern und Chancen kreieren. Wenn dann etwas geht, dann sagen wir natürlich nicht nein.“ Was klingt, wie taktische Tiefstapelei, ist vor der Partie gegen das Top-Team aus Stuttgart aus USC-Sicht leider Realität, denn in dieser Spielzeit reist jede Mannschaft der Liga als Außenseiter in die SCHARRena nach Stuttgart. Zu stark ist der internationale Kader des Teams: „Stuttgart ist auf jeder Position doppelt top besetzt“, weiß USC-Kapitänin Mareike Hindriksen, die in der Saison 2014/15 selbst bei den Schwaben gespielt hat. USC-Libera Lisa Thomsen heuerte ein Jahr später in Stuttgart an und ergänzt: „Nicht umsonst sind sie noch in allen Wettbewerben dabei und drauf und dran, in der Champions League weiter zu kommen.“ Ohne Druck kann aber vielleicht für den USC auch was gehen, gegen den haushohen Favoriten, weiß die erfahrene Libera: „Wir können befreit aufspielen, wollen ein sehr gutes Spiel machen und versuchen, Stuttgart unter Druck zu setzen und zu ärgern. Vielleicht können wir ja ein oder zwei Sätze gewinnen. Vielleicht sind sie ja noch ein bisschen müde vom Champions League Spiel am Mittwoch.“ 
 

Fakt ist: Die Stimmung im Team ist gut, die Niederlage gegen Potsdam vom vergangenen Sonntag abgehakt. „Die drei freien Tage haben uns allen sehr gut getan“, erklärt Mareike Hindriksen. „Im Training waren jetzt alle wieder voller Energie und hatten Spaß. Wir freuen uns alle sehr auf das Spiel in Stuttgart.“
 

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