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Perfekt: Svenja Enning kehrt zum USC zurück

Bekommt die Nummer 11: USC-Rückkehrerin Svenja Enning.
Bekommt die Nummer 11: USC-Rückkehrerin Svenja Enning.

„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nahe liegt?“, fragt ein altes Sprichwort. Im Falle dieser Spielerverpflichtung, könnte man diese Weisheit auch auf den USC Münster anwenden. Denn die neue zweite Zuspielerin für den Bundesligakader fanden Sportleiter Axel Büring und Cheftrainer Teun Buijs praktisch vor der Haustür.

Svenja Enning ist es, die nach einem Jahr in der Ferne wieder zurück in die heimischen münsterschen Gefilde zurückkehrt. Die 18-jährige Gremmendorferin ist seit 2010 USC-Vereinsmitglied und lernte den Volleyball-Sport hier von der Pike auf. 2017 verließ sie als Akteurin des USC-Zweitligaensembles nach dem Abitur Münster und heuerte bei den Stralsunder Wildcats an. Beim Tabellensechsten der 2. Liga Nord hatte Enning gut 50 Prozent Spielanteile und wurde vier Mal als MVP, also als wertvollste Spielerin ihrer Mannschaft, ausgezeichnet.

„Vor einem Jahr war in der ersten Mannschaft keine Planstelle frei für Svenja, wenn man das mal salopp sagen will“, erklärt Büring. Nun aber hat sich die Situation geändert, und so setzt der USC seine Philosophie in der Kaderzusammenstellung weiter um. Denn Enning ist die nächste Akteurin aus dem eigenen Stall und bekommt einen langfristigen Vertrag. „Sie soll von Mareike Hindriksen lernen und hier zur Klasse-Zuspielerin ausgebildet werden. Und Svenja will Profi werden und weiterkommen“, so Büring, der weiter ausführt: „Wir haben bewusst nicht nach einer fertigen Spielerin gesucht, sondern nach einer jungen, die zum USC kompatibel ist. Und Teun Buijs hat ein Händchen für Zuspielerinnen!“

Allerdings gab es für Enning noch ein Hürde zu überwinden: Die Regisseurin hatte sich bereits für ein weiteres Jahr vertraglich an die Wildkatzen gebunden. „Ich hätte nicht gedacht, dass es da eine Möglichkeit für mich gibt, zum USC-Erstligakader zu gehören. Ich war perplex, als man bei mir angefragt hat“, sagt Enning. „Natürlich hatte ich den Wunsch diese Chance zu nutzen und meinen Vertrag in Stralsund aufzulösen." Am Mittwochmorgen kam die Freigabe der Wildcats und der Vertrag beim USC konnte fixiert werden.

Enning bekommt beim USC die Zeit als Regisseurin heranzureifen. „Wir werden sie gewiss nicht unter Druck setzen“, verspricht Büring. Dass sie zunächst einmal als klare Nummer zwei im Zuspiel hinter Kapitänin Mareike Hindriksen firmiert, stört Enning nicht – ganz im Gegenteil: „Mareike ist die beste Lehrerin, die man sich wünschen kann! Das ist riesig!“


 

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