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Team-Workshop beim USC

Kommunikations-Coach Anne-Kathrin Orthmann (links) arbeitete einen Tag lang mit den Bundesliga- und Geschäftsstellen-Teams des USC Münster. Initiator und Sponsor des Workshops war USC-Präsident Martin Gesigora (rechts).
Kommunikations-Coach Anne-Kathrin Orthmann (links) arbeitete einen Tag lang mit den Bundesliga- und Geschäftsstellen-Teams des USC Münster. Initiator und Sponsor des Workshops war USC-Präsident Martin Gesigora (rechts).

Zu einem Kommunikationstraining trafen sich die Bundesligaspielerinnen des USC Münster jetzt gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen der USC-Geschäftsstelle. In einem ganztägigen Workshop unter Anleitung von Bildungswissenschaftlerin Anne-Kathrin Orthmann ging es in dem Workshop um Fragen wie „Was heißt es, USC-Spielerin in Münster zu sein?“ oder „Welche Rolle habe ich innerhalb des Teams und des Vereins?“.

Mit der Mutter von Ex-USC-Profi Hanna Orthmann hätte USC-Präsident Martin Gesigora, der den Workshop initiiert und finanziert hat, sicher keinen besseren Coach bekommen können: „Die Idee zu dem Workshop entstand schon vor einem Jahr“, erklärt der USC-Präsident. „Neue und junge Spielerinnen sind sich ihrer Rolle außerhalb der Sporthalle oft gar nicht bewusst“, so Gesigora. „Das wollte ich ändern. Im Gespräch mit Frau Orthmann wurde mir schnell klar, dass sie die richtige Person für diesen Workshop ist. Schließlich kennt sie den Profi-Volleyball, seine Akteure und seine Besonderheiten.“ 

Die Kommunikationstrainerin zieht ein sehr positives Fazit über den Workshop-Tag beim USC: „Alle haben superfleißig in kleinen und größeren Gruppen zusammengearbeitet“, so Anne-Kathrin Orthmann. „Für einige war die Erkenntnis neu, dass sie auch wichtige Rollen außerhalb der Sporthalle haben. Im Umgang mit Medien, Sponsoren, Fans, Helfern und allen anderen Parteien, die mit dem Verein in Berührung kommen, muss man sich als Profisportlerin immer seiner besonderen Rolle bewusst sein. Und auch innerhalb des Teams gilt es, seine Position bzw. Rolle zu finden und diese auszufüllen.“

Workshop
In Kleingruppen erarbeiteten sich die Spielerinnen Ziele und Vorgaben für ihre individuellen Rollen. V.l.n.r.: Taylor Nelson, Demi Korevaar, Barbara Wezorke und Liza Kastrup.

Berät sie sonst Führungskräfte in den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation und Konfliktmanagement, so hatte Anne-Kathrin Orthmann dieses Mal eine motivierte Gruppe von Profi-Sportlerinnen und das USC-Geschäftsstellenteam vor sich: „Das ist meines Wissens einzigartig, dass ein Sportverein wie der USC seinem Team dieses Angebot macht. Ich finde das sehr wertvoll. Und ich habe mich sehr gefreut, dass die Teilnehmerinnen mit konkreten to-do-Listen aus dem Workshop herausgegangen sind, die sie sich vorher selbst erarbeitet haben.“

Auch bei den Spielerinnen kam der Workshop gut an: „Gerade den jüngeren Spielerinnen und denen, die die Bundesliga noch nicht kennen, ist klar geworden, welche Verantwortung wir als Spielerinnen tragen und, dass es mehr ist, als einfach nur in die Halle zu kommen und Volleyball zu spielen“, zieht Barbara Wezorke ein positives Fazit. „Ich fand es super, dass auch die Geschäftsstelle mit dabei war, denn so konnten wir noch viel Optimierungspotenzial in der Kommunikation aufdecken“, erklärt die erfahrene Mittelblockerin.

Für Taylor Nelson sind nicht nur der USC und die Bundesliga Neuland, sondern ihr gesamtes Umfeld in Deutschland: „Ich habe den Workshop wirklich genossen und viel gelernt“, so die US-Amerikanische Zuspielerin. „Mir ist vor allem klar geworden, dass meine Handlungen und Aussagen von unterschiedlichen Personen und Gruppen völlig unterschiedlich interpretiert und ausgelegt werden können. Da wir im Fokus der Öffentlichkeit stehen, müssen wir uns dessen immer bewusst sein.“ 

Luisa Keller kennt den USC und die Bundesliga zwar schon seit zwei Jahren, zählt aber auch noch zu den ganz jungen Spielerinnen, die in Sachen Kommunikation und Umgang mit USC-Stakeholdern sicher noch dazulernen können: „Der Workshop war sehr cool“, so die 18jährige. „Wir haben durch kleine Spielchen und Gruppenkonstellationen noch viel über die anderen Teilnehmerinnen gelernt und neu erfahren. Ich denke, dass alle jetzt noch ein besseres Verständnis für ihre Rolle auf und neben dem Platz gefunden haben.“

Workshop
Geschäftsstellenmitarbeiterin Sophia Möllers (links) und USC-Mittelblockerin Juliane Langgemach im Teamwork.


 

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