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Teresa und Cinja: Münster hat das kleine bisschen mehr

Münsteranerinnen für den USC Münster in Münster am Ball: Teresa Mersmann (l.) und Cinja Tillmann.
Münsteranerinnen für den USC Münster in Münster am Ball: Teresa Mersmann (l.) und Cinja Tillmann.

Die Vorfreude bei Teresa Mersmann und Cinja Tillmann ist förmlich mit den Händen greifbar. Fast möchte man meinen, dass das USC-Duo die Tage runterzählt, bis es endlich vor Münsters Schloss heißt: Vorhang auf zum Start in die Techniker Beach-Tour 2018.
 
„Das ist für uns schon etwas sehr Besonderes“, bestätigt Mersmann. Was ja auch einleuchtet: Gleich der erste Auftritt nach der Reunion des Teams Mersmann/Tillmann unter USC-Flagge auf der deutschen Tour, auf der die beiden USC-Beacherinnen ihr Hauptaugenmerk legen, passiert in ihrer Heimatstadt. Mersmann: „Da sind natürlich auch unheimlich viele Freunde und Bekannte, wir fühlen uns wohl hier. Deshalb freuen wir uns auch auf Münster ein kleines bisschen mehr als auf die anderen Tour-Stationen.“
 
An fünf gesetzt in einem ausgesprochen stark besetzten Feld gehen Teresa und Cinja ins Rennen. Bei den Frauen ist die Spitze auch ohne das pausierende Rio-Goldmedaillen-Duo Ludwig/Walkenhorst noch ausgeprägt. So führen die Setzliste in Münster mit Chantal Laboureur und Julia Sude die aktuellen Weltranglistenzweiten an, es folgen mit Tori Bieneck/Isa Schneider, Karla Borger/Maggie Kozuch und Sandra Ittlinger mit der Ex-USC-Akteurin Kim Behrens noch drei weitere Paare, die mit klar über 1500 DVV-Punkten gelistet sind. Und dann sind da ja noch die ausländischen Wildcard-Gäste Dubovcova/Strbova (Slowakei) und Betschart/Hüberli (Schweiz). Die Eidgenossinnen rangieren in der Welt momentan auf dem zehnten Platz, die Osteuropäerinnen ebenda auf Rang 32.
 
So mögen Mersmann/Tillmann auch keine allzu offensiven Ziele ausgeben. Mersmann: „Wir wollen in erster Linie unseren besten Volleyball zeigen und haben da eine klare Vorstellung. Wenn wir das umsetzen, dann kann es auch mal in ein Halbfinale gehen. Aber unser Ziel für dieses Jahr bleibt es, eine wichtige Rolle auf der deutschen Tour zu spielen. Das ist auch in Münster jetzt nicht anders.“
 
„Interessant und spannend“ findet Teresa auch die Frage nach der eigenen Positionierung von Mersmann/Tillmann 2.0. Was auch eine Frage des Levels des deutschen Frauen-Beachvolleyballs insgesamt ist. „Es gibt einige gute Teams in Deutschland, das sind Profis“, sagt Mersmann auch mit Blick auf den Fakt, dass in der FIVB-Weltrangliste momentan vier deutsche Teams unter den Top-16 gelistet sind. Doch die 28-Jährige fährt fort: „Was dahinter geschieht ist in meinen Augen ein krasser Umbruch. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass es keine Mitte mehr gibt. Da sind viele gute Amateure, aber der Abstand zu den Profiteams ist eklatant. Daher wird es ja jetzt auch so spannend zu sehen: Wo bewegen wir uns?“, so Mersmann.  
 
So oder so: Teresa und Cinja gehen freudvoll ins Wochenende vorm Schloss. Gespielt wird da im Übrigen im Gruppenphasen-Modus, der sich der Qualifikation anschließt. In der findet sich auch Stützpunktspielerin Chenoa Christ wieder, die seit dem 1. Juni offiziell für den USC beacht und mit Mersmann/Tillmann unter Christoph Kesselmeier trainiert. Die 17-Jährige geht mit Julia Wenzel aus Stuttgart an den Start, und kann als Nummer zehn der Qualisetzliste nur positiv überraschen.

 

23.03.2019

Der USC Münster verliert das Finale der Hauptrunde gegen die Ladies in Black Aachen mit 0:3 (22:25, 13:25, 20:25) und beendet die Hauptrunde damit als Siebter. Jetzt geht’s in die Playoffs. Gegner dort: SSC Palmberg Schwerin. Kleiner Trost: Durch die Ergebnisse in den anderen Hallen hätte man den „Großen Drei“ ohnehin nicht mehr aus dem Weg gehen können. 

22.03.2019

Was für ein Finale: Vor dem letzten Hauptrundenspieltag in der Volleyballbundesliga der Frauen ist für den USC Münster am Samstag um 18.30 Uhr beim Heimspiel gegen die Ladies in Black in Aachen von Platz 4 bis Platz 8 noch alles drin. „Das sind die Spiele, für die Du den Sport machst“, freut sich USC-Coach Teun Buijs auf das NRW-Duell gegen Aachen.

19.03.2019

Vierter, Fünfter, Sechster oder Siebter – vier Endplatzierungen zum Ende der Hauptrunde sind für den USC Münster noch denkbar. Die Konstellation verspricht Spannung und viel Rechnerei. Am Samstag kommt es zum direkten Duell mit den Ladies in Black Aachen.

18.03.2019

Das vergangene Jahr lief für Teresa Mersmann und Cinja Tillmann hervorragend. Doch nach nur einer Saison gehen die beiden wieder getrennte Wege. Eine neue Partnerin für Tillmann ist bereits gefunden. Und die kennt man auch beim USC gut. 

16.03.2019

Der USC Münster gewinnt sein Auswärtsspiel bei Schwarz-Weiß Erfurt mit 3:1 (25:11, 20:25, 25:17. 27:25) und ist damit sicher für die Playoffs qualifiziert. Besser noch: Der USC wahrt damit seine Chancen auf eine sehr gute Platzierung für die Playoffs.

15.03.2019

Der USC Münster gastiert am Samstagabend um 18 Uhr in der Erfurter Riethsporthalle. Im vorletzten Spiel der Hauptrunde trifft die Mannschaft von Münsters Trainer Teun Buijs auf ein Team, das mit einer Niederlage gegen Straubing am vergangenen Mittwoch seinen sportlichen Abstieg besiegelt hat. Für den USC geht es um drei wichtige Punkte im Kampf um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs.