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Trainingsauftakt beim USC Münster

Hintere Reihe (v.l.v.r.): Teun Buijs, Juliane Langgemach, Liza Kastrup, Chiara Hoenhorst, Kaz Brown. Vorne (v.l.n.r.): Mareike Hindriksen, Svenja Enning, Lisa Thomsen, Lena Vedder.
Hintere Reihe (v.l.v.r.): Teun Buijs, Juliane Langgemach, Liza Kastrup, Chiara Hoenhorst, Kaz Brown. Vorne (v.l.n.r.): Mareike Hindriksen, Svenja Enning, Lisa Thomsen, Lena Vedder.

Noch sind mehr als elf Wochen Zeit für den USC Münster bis zum ersten Bundesligaspiel in der Saison 2018/19. Am Dienstag (14. August) fanden jedoch bereits die ersten beiden Trainingseinheiten beim Volleyball-Bundesligisten statt. In der Halle Berg Fidel fanden sich neben Trainer Teun Beuijs acht Spielerinnen zum Auftakttraining ein. Unter ihnen auch Chiara Hoenhorst, die sich nach ihrer schweren Kopfverletzung zwar noch im Reha- und Aufbautraining befindet, aber unbedingt an der ersten Einheit der Saison teilnehmen wollte. Die 21jährige Außenspielerin nahm noch nicht an allen Übungen teil, aber man konnte ihr die Freude über die Rückkehr in ihr gewohntes Leben deutlich anmerken. 

Ebenfalls mit angezogener Handbremse trainiert Lena Vedder derzeit. Nach ihrem im Dezember erlittenen Kreuzbandriss steht in diesen Tagen erstmals auch wieder leichtes Sprungtraining auf dem Programm. Die 23jährige Außenspielerin ist aber zuversichtlich, in den kommenden Wochen wieder richtig fit zu werden. 

Ganz frisch in Münster eingetroffen ist Mittelblockerin Kaz Brown. Die 21jährige US-Amerikanerin landete erste am Montag (13. August) in Münster und hat nun genügend Zeit, sich bis zum Saisonstart an das Team und die Stadt zu gewöhnen. Juliane Langgemach (Mitteblock), Liza Kastrup (Außen/Diagonal), Lisa Thomsen (Libera), Mareike Hindriksen (Zuspiel) und Svenja Enning (Zuspiel) komplettierten die Trainingsgruppe. Rückkehrerin Enning kennt die Halle Berg Fidel natürlich bestens. Die 18-jährige Gremmendorferin ist seit 2010 USC-Vereinsmitglied und lernte den Volleyball-Sport hier von der Pike auf. 2017 verließ sie als Akteurin des USC-Zweitligaensembles nach dem Abitur Münster und heuerte bei den Stralsunder Wildcats an. Nun also ihr erstes Training in der 1. Bundesliga.

Die Laune war bei allen bestens - auch bei Chefcoach Teun Buijs. Gut erholt und voll motiviert freut er sich auf die kommenden Wochen: "Wir haben eine tolle Situation", so der Niederländer. "Zehn Spielerinnen sind geblieben. Wir hatten nur vier Abgänge zu verzeichnen. Damit stehen wir viel besser da, als im letzten Jahr." Eine solche Kontinuität im Kader ist im Volleyball alles andere als normal. Daher zeigt sich Teun Buijs auch sehr zuversichtlich für die kommende Spielzeit: "Noch haben wir keine konkreten Ziele festgelegt, darüber entscheide ich nicht alleine, sondern gemeinsam mit der Mannschaft. Aber wir wollen natürlich besser abschneiden als im letzten Jahr, so viel steht fest." Platz 6 stand für den USC zum Ende der abgelaufenen Saison zu Buche.

Die derzeitige Abwesenheit der A-Nationalspielerinnen Ivana Vanjak (Außen) und Juliet Lohuis (NL, Mittelblock) sowie der U19-Nationalspielerinnen Lina Alsmeier (Universal), Linda Bock (Libera) und Luisa Keller (Außen) empfindet der 58jährige Buijs alles andere als störend: "Das ist doch perfekt. Sie trainieren und spielen die ganze Zeit auf höchstem Niveau und bringen neue Erfahrungen mit. Das hilft unserer Mannschaft enorm, davon profitieren auch die anderen."

Nicht einmal die Tatsache, dass die Unabhängigen in den ersten beiden Saisonspielen auf Dresden (Heim) und Schwerin (Auswärts) treffen, kann die Laune des USC-Coaches trüben: "Das sind schon harte Brocken zum Auftakt", gesteht er ein. "Aber ich gehe davon aus, dass wir wie im letzten Jahr erfolgreich in die Saison starten werden."
 

15.02.2019

Der USC Münster empfängt am Sonntag (14.30 Uhr) den VC Wiesbaden in der Halle Berg Fidel. Das Spiel ist der Auftakt in die Wochen der Entscheidung – für den USC und für seine direkten Konkurrenten. Die Tabellenplätze Eins, Zwei und Drei sind wohl an Stuttgart, Schwerin und Dresden vergeben. Vermutlich sogar in genau dieser Reihenfolge.

14.02.2019

Der Tabellenführer der Dritten Liga West, USC Münster II, empfängt am kommenden Samstag um 15.30 Uhr in der Halle Berg Fidel den Tabellendritten SC Sporpesee. Der USC Münster tritt nahezu in Bestbesetzung an. Lediglich die Langzeitverletzte Ines Bathen (Kreuzbandriss) wird fehlen. Ein echtes Spitzenspiel, zu dem sicher auch viele Zuschauer kommen werden.

13.02.2019

Die drei USC-Spielerinnen Kati Haferkamp (17), Luisa Keller (17) und Lina Alsmeier (18) müssen den Profisport und ihre Abitur-Vorbereitung unter einen Hut bringen. In wenigen Wochen beginnt für die Bewohnerinnen des Sportinternats Münster die finale Phase – nicht nur in der Volleyball-Bundesliga, sondern auch und vor allem in der Schule.

13.02.2019

Auch in diesem Jahr unterstützen die Frauen des USC Münster die Tanzdemonstration One Billion Rising in Münster. Die Bewegung setzt sich ein für ein Ende der Gewalt besonders an Frauen und Mädchen. ONE BILLION RISING basiert auf der Tatsache, dass weltweit jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens geschlagen oder vergewaltigt wird.

13.02.2019

Mit dem USC spielt Lisa Thomsen eine gute Saison, auch wenn es zuletzt einige Niederlagen gab. Für die Libera ist es definitiv ihre letzte im Leistungssport. Wie ihre Pläne aussehen und vieles mehr, verrät sie im Interview mit unserem Medienpartner Westfälische Nachrichten. 

10.02.2019

Der USC Münster hat sein Auswärtsspiel beim ungeschlagenen Tabellenführer der Volleyball-Bundesliga Allianz MTV Stuttgart mit 0:3 (19:25, 9:25, 19:25) verloren. „Ich denke, wir haben heute gegen den künftigen Deutschen Meister gespielt“, zeigte sich USC-Coach Teun Buijs beeindruckt von der Stuttgarter Leistung. „Stuttgart ist meiner Meinung nach das stärkste Team der Liga.“