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USC entführt drei Punkte aus Vilsbiburg

Der USC Münster gewinnt das Auswärtsspiel bei den Roten Raben Vilsbiburg nach einer starken Leistung völlig verdient mit 3:1 (25:18, 25:17, 16:25, 25:22) und holt drei ganz wertvolle Punkte im Kampf um die Playoff-Quali! 

Die durchwachsene Leistung im letzten Heimspiel gegen Erfurt – abgehakt! Der USC spielte fast durchgängig stabil und zeigte nur im dritten Satz eine kleine Schwächephase. Aber: Der Gegner hieß immerhin Vilsbiburg – und die Raben sind schließlich eines der Überraschungsteams in der Volleballbundesliga-Saison 2019/20.

Münster begann die Partie mit Ivana Vanjak, Lina Alsmeier, Demi Korevaar, Kapitänin Barbara Wezork, Liza Kastrup und Zuspielerin Taylor Nelson. Als Libera kam wie gewohnt die gerade erst zu Münsters Sportlerin des Jahres gekürte Nationalspielerin Linda Bock zum Einsatz. Gleich mehrere USC-Aufschläge gerieten zu Beginn des Satzes zu lang, so dass sich die Gastgeberinnen zur ersten technischen Auszeit auf 8:5 absetzen konnten. Der USC zeigte sich jedoch nicht beeindruckt, verringerte seine Fehlerquote und lag zur zweiten technischen Auszeit mit einem Punkt in Führung (16:15). Mit Lina Alsmeier am Aufschlag und einer sehr soliden Block-Feld-Abwehr übernahm der USC über 19:16 und 22:16 die Kontrolle und kam so schließlich völlig verdient zum Satzgewinn (25:18).

Der USC machte nach dem Seitenwechsel da weiter, wo er in Durchgang eins aufgehört hatte und zog mit Lina Alsmeier am Service auf 4:0 davon. Zur ersten technischen Auszeit lagen die Unabhängigen gar mit sechs Punkten vorne (8:2). Die Raben zeigten eine Reaktion und kamen wieder auf 9:7 heran. Ein sehr gut aufgelegter USC Münster zog dann aber erneut auf 14:8 davon und führte zur zweiten technischen Auszeit mit 16:11. Auch die nächsten drei Punkte gingen an den USC – die Vorentscheidung im zweiten Satz war gefallen. Raben-Coach Timo Lippuner musste zwischenzeitlich die an der Schulter angeschlagene Außenangreiferin Nelmeira Valdez auswechseln. Münsters Cheftrainer Teun Buijs brachte Luisa Keller und Sarah van Aalen für Taylor Nelson und Liza Kastrup. Ohne Mühe sicherte sich der USC den zweiten Satz mit 25:17. Ein Punkt war schon mal sicher – die lange Reise nach Niederbayern sollte sich also auf jeden Fall gelohnt haben. 

Der dritte Satz gestaltete sich dann wieder ausgeglichener und Vilsbiburg ging – nicht zuletzt dank einer stark verbesserten Annahme – mit 5:3 in Führung. 8:5 für die Raben zur ersten technischen Auszeit. Vilsbiburg blieb am Drücker, brachte seine Angriffe nun konsequenter durch und setzte sich auf 11:5 ab. Teun Buijs reagierte und brachte Zuspielerin Sarah van Aalen für Taylor Nelson. Auch Lina Alsmeier erhielt eine Verschnaufpause – Johanna Müller-Scheffsky kam zwischenzeitlich für sie ins Spiel. Vilsbiburg war aber jetzt im Flow und baute die Führung auf 14:6 aus. So einfach sollte es also nicht werden für den USC, der schließlich als Außenseiter nach Vilsbiburg gereist war. Über 16:8 und schließlich 25:16 gewann Vilsbiburg Satz Nummer drei dann am Ende. 

Nach 1:3-Rückstand zu Beginn des vierten Satzes ging der USC dann beim 4:3 nach längerer Durststrecke mal wieder in Führung. Zur ersten technischen Auszeit lagen die Raben dann wieder knapp vorne (8:7). USC-Coach Teun Buijs fand dann wohl die richtigen Worte und so kam Münster konzentriert aus der Pause und ging seinerseits mit 12:9 in Führung. Vilsbiburg leistete sich in dieser Phase erneut einige Aufschlagfehler, die Unabhängigen servierten hingegen druckvoll. 16:11 für den USC zur zweiten Auszeit – ein Drei-Punkte-Erfolg in greifbarer Nähe. Beim 18:12 nahm Raben-Coach Lippuner eine Auszeit. Beim 20:17 waren die Gastgeberinnen wieder bis auf drei Punkte dran am USC und zwangen Coach Teun Buijs zu einer Auszeit. Ein erfolgreicher Schnellangriff über Kapitänin Barbara Wezorke sorgte dann wieder für mehr Sicherheit beim USC. Ein Block von Demi Korevaar brachte die 23:20-Führung. Mit einem Einbeiner sorgte die niederländische Mittelblockerin für drei Matchbälle. Den zweiten verwandelte Lina Alsmeier zum 25:22.  

Schon am kommenden Sonntag geht es weiter: Dann erwartet der USC um 14.30 Uhr den SSC Palmberg Schwerin mit Neuzugang Louisa Lippmann in der Halle Berg Fidel. Nach Siegen gegen Stuttgart, Aachen und Vilsbiburg kann man den USC in dieser Partie wohl nicht mehr als krassen Außenseiter bezeichnen. Die Fans dürfen sich also mal wieder auf ein echtes Highlight freuen. 
 

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