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USC fährt nach Straubing, um zu gewinnen

Mittelblockerin Demi Korevaar zählte im bisherigen Saisonverlauf stets zu den besten Spielerinnen im USC-Dress und wurde bereits dreimal als MVP ausgezeichnet. Foto: Stefan Gertheinrich
Mittelblockerin Demi Korevaar zählte im bisherigen Saisonverlauf stets zu den besten Spielerinnen im USC-Dress und wurde bereits dreimal als MVP ausgezeichnet. Foto: Stefan Gertheinrich

Der USC Münster macht sich heute Mittag auf die 650 Kilometer lange Reise Richtung Straubing und trifft dort am Samstag um 19.30 Uhr in der Volleyball-Bundesliga auf den aktuellen Tabellensiebten NawaRo Straubing. 

„Es ist ein sehr wichtiges Spiel für uns“, weiß Cheftrainer Teun Buijs um die Bedeutung der Partie. Mit einem Sieg über die Niederbayern würde sein Team einen ganz wichtigen Schritt auf dem Weg zum Saison-Minimalziel Playoffs machen. Der USC rangiert derzeit auf Platz acht der Tabelle. Mit nur zwei Punkten Abstand lauert dahinter bereits der VC Wiesbaden – seinerseits am 18. Dezember zu Gast in der Halle Berg Fidel. Kurz vor der Winterpause also zwei richtungsweisende Spiele für die Unabhängigen. 

„Straubing ist sehr gut in die Saison gestartet“, so Teun Buijs. „Sie gehören aber nicht zu den Top-Teams der Liga, sondern kämpfen wie wir um den Einzug in die Playoffs. Insofern sind sie auf dem Papier ein Gegner, den wir besiegen können. Auch auswärts. Und das ist für Samstag dann auch unser Ziel.“ Der Niederländer kann personell aus dem Vollen schöpfen und konstatiert seinen Spielerinnen eine sehr gute Verfassung. „Wir sind körperlich und auch mental topfit. Nun wollen wir uns endlich auch wieder für unsere harte Arbeit im Training belohnen.“ 

NawaRo spielt erst die zweite Saison in der 1. Liga und setzt vor der Partie gegen den USC auf Understatement. Auf der Vereinswebsite erklärt Straubings Coach Benedikt Frank: „Über Playoffs reden wir nicht. Unser einziges Ziel ist der Klassenerhalt. Wir sind Abstiegskandidat Nummer Eins.“ Mit Blick auf die Tabelle darf diese Aussage sicher eher als der Versuch gewertet werden, dem USC die Favoritenrolle zuzuschieben. Straubing hatte zuletzt einige Verletzungssorgen und klagt über eine Erkältungswelle, von der Diagonalspielerin Lena Große Scharmann und Mittelblockerin Celin Stöhr betroffen seien sollen. Sollten die beiden Stammkräfte tatsächlich gegen Münster fehlen, wäre das in der Tat ein herber Rückschlag. Definitiv fehlen wird bei NawaRo die Stamm-Libera Sophie Dreblow. Sie wird von der etatmäßigen Außenangreiferin Lisa Izquierdo vertreten. 

Viele „Wenns“ und „Abers“… der USC schaut ohnehin eher auf sein eigenes Spiel und wird am Tag nach Nikolaus gewiss keine Geschenke in der turmair Volleyballarena verteilen. 

25.01.2020

Der USC Münster setzt seine Sieges-Serie fort und gewinnt beim VfB Suhl souverän mit 3:0 (25:17, 25:20, 25:21). Als wertvollste Spielerinnen wurden Taylor Nelson (USC) und Hester Jasper (VfB Suhl) ausgezeichnet. 

24.01.2020

In ungewohnter Favoritenrolle reist Volleyballbundesligist USC Münster zum Gastspiel beim VfB Suhl. Anpfiff der Partie ist am Samstagabend um 19 Uhr in der Sporthalle „Wolfsgrube“ in Suhl. Das Spiel wird live auf www.sporttotal.tv gestreamt. 

20.01.2020

Nicht nur der Erfolg des USC Münster im NRW-Derby gegen Aachen war eine tolle Meldung am Sonntag. Schon vor dem Tiebreak-Krimi gab es Positives zu berichten: Die große Weihnachtstombola mit von den Spielerinnen bei USC-Sponsor Krimphove selbst gebackenen Plätzchen und mit zahlreichen Sachpreisen von USC-Sponsor moluna.de hat einen Erlös von insgesamt 3.000 Euro gebracht.

19.01.2020

Der USC Münster gewinnt das NRW-Derby gegen die Ladies in Black Aachen vor der Rekordkulisse von 2.126 begeisterten Zuschauern in der Halle Berg Fidel nach 0:2-Rückstand noch mit 3:2 (15:25, 21:25, 25:20, 25:20; 16:14). 

18.01.2020

Nur eine gute Stunde hat sich USC Münster II am Samstagnachmittag auf dem Feld aufgehalten. In 63 Minuten fertigte der Drittliga-Vorjahresmeister den TV Cloppenburg mit 3:0 (25:18, 25:17, 25:15) ab und gewann damit seine neunte Begegnung der Saison. 

18.01.2020

Vor einer Dekade spielte die Ungarin Barbara Degi für den USC Münster. Nun kehrt sie für einige Tage an den Berg Fidel zurück. Während des Bundesligaspiels zwischen dem USC und Aachen am Sonntag präsentiert die 36-Jährige eine neue Sportart. Am Freitag wurde an Ort und Stelle schon einmal geübt.