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USC gewinnt 3:1 in Wiesbaden

Zahlreiche Fans hatten sich mit dem USC auf den Weg in die hessische Landeshauptstadt gemacht und das Team toll unterstützt. Foto: Detlef Gottwald
Zahlreiche Fans hatten sich mit dem USC auf den Weg in die hessische Landeshauptstadt gemacht und das Team toll unterstützt. Foto: Detlef Gottwald

Der USC Münster konnte das Auswärtsspiel beim VC Wiesbaden mit 3:1 (25:17, 25:17, 24:26, 25:17) gewinnen, in der Tabelle wieder zurück auf Platz 6 klettern und damit erneut an den Ladies in Black aus Aachen vorbeiziehen. 

USC-Coach Teun Buijs nahm erwartungsgemäß keine Änderung in der Starting Six vor: Neben Libera Linda Bock spielten Lina Alsmeier, Ivana Vanjak, Luisa Keller, Demi Korevaar, Barbara Wezorke und Taylor Nelson von Anfang an. 

Der USC startete sehr konzentriert in die Partie, ging schnell mit 7:3 in Führung. 8:4 dann zur ersten technischen Auszeit. Der Aufschlagdruck Münsters war hoch, die Annahme stabil und der Angriff effizient. So konnte es weitergehen. Tat es auch, denn auch die Block-Feld-Abwehr funktionierte perfekt. 16:8 zur zweiten technischen Auszeit. Über 21:10 ließ der USC im ersten Satz nichts mehr anbrennen und schnappte sich Durchgang eins schließlich mit 25:17. 
 
Der VC Wiesbaden kam fokussiert und mutig in den zweiten Satz hinein. Ein 5-Punkte-Lauf zum Ende des ersten Satzes schien dem Team um Ex-USC-Spielerin Lena Vedder Selbstvertrauen gegeben zu haben. Dennoch stand eine 8:6-Führung für Münster zur ersten technischen Auszeit zu Buche. Der USC zog dann das Tempo noch etwas an, folgerichtig stand es zur zweiten technischen Auszeit bereits 16:11 für die Unabhängigen. Münster war einfach die bessere Mannschaft und holte sich auch den zweiten Satz völlig verdient mit 25:17. Eine bestens aufgelegte Lina Alsmeier stach aus einer guten und geschlossenen Teamleistung zu diesem Zeitpunkt sogar noch etwas heraus. Sie wurde nach dem Spiel (19 Punkte, Angriffsquote: 58 %) auch als wertvollste Spielerin (MVP) ausgezeichnet. 

Im dritten Satz lag der USC zur ersten technischen Auszeit mit 8:6 vorne. Alles deutete auf einen glatten 3:0-Auswärtserfolg der Unabhängigen hin. Dann aber schlichen sich Fehler ein und der VC Wiesbaden übernahm nach einem 4-Punkte-Lauf nach langer Zeit wieder einmal die Führung. 10:11 aus Sicht des USC. 14:16 zur zweiten technischen Auszeit. Vor allem der Aufschlagdruck war den Spielerinnen des USC Münster abhandengekommen. Auch die Abwehr stand nicht mehr so stabil. Der VC Wiesbaden nahm die Einladung dankend an. Johanna Müller-Scheffsky kam zwischenzeitlich für Lina Alsmeier in die Partie. Der USC glich noch einmal zum 17:17 aus. Beim 18:20 kam Sarah van Aalen für Taylor Nelson. Dennoch gelang Wiesbaden auch der nächste Punkt (18:21). Beim 20:21 ging es nach taktischer Auszeit Wiesbadens in die Crunch-Time: Beim 22:24 dann zwei Satzbälle für Wiesbaden. Der USC wehrt beide ab, glich zum 24:24 aus, musste den Satz aber schließlich doch mit 24:26 abgeben. 

Auch zu Beginn des vierten Satzes konnte der USC Münster nicht an das gute Niveau aus den ersten beiden Durchgängen anknüpfen und schenkte eine zwei Punkte-Führung zum 6:8-Rückstand her. Mit dem Rückwechsel Taylor Nelson für Sarah van Aalen bekam der USC dann wieder mehr Kontrolle über das Spiel und auch Ivana Vanjak punktete nach langer Durststrecke wieder. Ein kurzer aber effektiver Zwischensprint – schon lag der USC wieder mit 14:12 vorne. 16:14 dann zur zweiten technischen Auszeit. Juliane Langgemach war inzwischen für Barbara Wezorke im Spiel. Beim 19:15 für Münster war eine Vorentscheidung gefallen. Ivana Vanjak punktete jetzt wieder zuverlässig. Mit Juliane Langgemach am Aufschlag beendete der USC den Satz schließlich mit 25:17 und das Match mit 3:1. 

Weiter geht es für den USC bereits am Samstag mit dem letzten Spiel der Hauptrunde. Der USC Münster hat Heimrecht und empfängt den aktuellen Tabellendritten SC Potsdam. Das Spiel findet aufgrund eines von der NRW-Landesregierung erlassenen Beschlusses zur Begrenzung der Ausbreitung des Corona-Virus‘ unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Partie beginnt um 19 Uhr und ist im Livestream auf www.sporttotal.tv zu sehen. 
 

Shannon Dugan (VC Wiesbaden) und Lina Alsmeier wurden als MVP ausgezeichnet. Foto: Detlef Gottwald
Shannon Dugan (VC Wiesbaden) und Lina Alsmeier wurden als MVP ausgezeichnet. Foto: Detlef Gottwald 

 

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12.03.2020

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