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USC Münster reist als Favorit nach Suhl

USC-Kapitänin Barbara Wezorke. Foto: Stefan Gertheinrich
USC-Kapitänin Barbara Wezorke. Foto: Stefan Gertheinrich

In ungewohnter Favoritenrolle reist Volleyballbundesligist USC Münster zum Gastspiel beim VfB Suhl. Anpfiff der Partie ist am Samstagabend um 19 Uhr in der Sporthalle „Wolfsgrube“ in Suhl. Das Spiel wird live auf www.sporttotal.tv gestreamt. 

Gegen den aktuellen Tabellenletzten soll aus der Mini-Serie von zuletzt zwei Siegen in eine „richtige“ Erfolgsserie werden. Die erfahrene USC-Kapitänin Barbara Wezorke weiß jedoch, dass das alles andere als ein Selbstläufer wird: „Unser Ziel ist es natürlich, drei Punkte mitzunehmen. Aber in Stuttgart waren wir der Underdog. Und auch beim 0:2-Rückstand gegen Aachen hatten wir im Prinzip eigentlich schon nichts mehr zu verlieren. Da war also weniger Druck. Jetzt ist die Erwartungshaltung der Öffentlichkeit eine andere, viele erwarten wohl ein glattes 3:0 von uns, aber das ist nicht so einfach möglich. Suhl hat jede Menge individuelle Klasse. Das haben wir im Videostudium bereits festgestellt.“ 

Auch USC-Coach Teun Buijs betonte in der Vergangenheit stets, dass er nur von Ballwechsel zu Ballwechsel denke und in der Bundesliga im Prinzip jeder jeden schlagen kann. Die Suhler Niederlagen waren zudem meistens sehr knapp. Der USC ist also gut beraten, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Das wird aber auch nicht passieren, weiß Mittelblockerin Wezorke: „Wir wissen, dass auch der Tabellenletzte gut Volleyball spielen kann und stellen uns auf ein schweres Spiel ein.“ 

In ihre Rolle als Kapitänin ist die 27-jährige nach anfänglichen Problemen inzwischen hineingewachsen. „Zu Saisonbeginn habe ich nicht gut gespielt und habe daher auch zu Recht nicht gespielt. Da konnte ich von außen natürlich nicht so gut helfen. Jetzt läuft es bei mir sportlich besser und ich stehe mehr auf dem Feld. Da kann ich auch mehr mit den Mädels reden.“ Nicht nur bei ihr, beim USC insgesamt zeigt die Formkurve derzeit nach oben, die Siege gegen Stuttgart und Aachen unterstreichen das. Wezorke tritt trotzdem etwas auf die Euphorie-Bremse: „Ich schaue nicht so oft auf die Tabelle, ich freue mich mehr darüber, dass wir sportlich gerade Aufwind haben und hoffe, dass das weiter so bleibt und wir auch noch gegen andere Teams gewinnen können. Welcher Tabellenplatz dann am Ende dabei herauskommt, das werden wir sehen. Erst einmal wollen wir eine gute Rückrunde spielen – und die hat ja gerade erst angefangen.“ 

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