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USC schmettert sich auf Rang sechs – Meister SSC wartet im Viertelfinale

Ob am Netz, oder wie hier aus dem Hinterfeld - Ines Bathen präsentierte sich stark und war mit 20 Punkte Münsters Beste. Foto: Daniel Wesseling
Ob am Netz, oder wie hier aus dem Hinterfeld - Ines Bathen präsentierte sich stark und war mit 20 Punkte Münsters Beste. Foto: Daniel Wesseling

Der USC Münster hat die Hauptrunde in der Volleyball-Bundesliga beendet, wie er sie begonnen hat: Mit einem 3:0-Erfolg vor eigenem Publikum. Der Sieg gegen den VfB 91 Suhl bedeutet gleichzeitig auch Platz sechs in der Tabelle.
 
Somit heißt der Viertelfinalgegner der Unabhängigen SSC Palmberg Schwerin. Der amtierende Deutsche Meister fordert die Westfalen am kommenden Samstag (17. März) in Mecklenburg, das Rückspiel in Münster wird am 25. März (14.30 Uhr) im münsterschen Volleydome ausgetragen. Sollte ein Entscheidungsspiel in dieser Runde „best of three“ nötig werden, hätte wieder der Meister Heimrecht, das dann am 28. März.
 
Gegen Suhl wollte USC-Trainer Teun Buijs mit seinem Team, das als Tabellensiebter in die letzte Runde startete, erstmal die eigenen Hausaufgaben machen, um noch auf Platz sechs zu klettern. Das taten die Münsteranerinnen beim 25:15, 25:18 und 25:18 gegen den VfB durchaus souverän. Und da der SC Potsdam zeitgleich die Roten Raben aus Vilsbiburg mit 3:1 bezwang, schoben sich die Unabhängigen noch an den Bayern vorbei.
 
Den 1204 Zuschauern im Volleydome wurde am Samstagabend schnell klar, dass ihre Mannschaft nicht Gefahr lief, die Chance, noch einen Rang in der Tabelle gutzumachen, aus der Hand zu geben. Auch wenn sich die Gastgeberinnen zunächst bis zur ersten Technischen Auszeit nicht absetzen konnten, machten sie einen sehr fokussierten Eindruck, und Zuspielerin Mareike Hindriksen führte sehr variabel Regie. Und nach 8:6 war es nur eine Frage der Zeit, wann der USC Suhl deutlich würde distanzieren können. Das tat er in der Folge, mit 16:10 ging es in die zweite Technische Auszeit. Bei 24:14 hatte Münster den ersten Satzball, Ines Bathen, die einen vorzüglichen Eindruck hinterließ und völlig zurecht auch später zur MVP gekürt wurde, beendete Durchgang eins trocken zum 25:16 nach 23 Minuten.
 
Trainer Buijs, der neben Hindriksen im Block Jule Langgemach und Juliet Lohuis, auf der Diagonalen die 16-jährige Linkshänderin Luisa Keller und auf den Außen Ivana Vanjak und eben Bathen aufbot, sah keinen Grund für Wechsel, und so gingen die Westfälinnen unverändert in den zweiten Abschnitt. Zwar zeigte sich auch hier, dass der USC einfach über mehr spielerisches Potenzial verfügte, doch in der Satzmitte schien etwas die Luft raus zu sein. Bis 13:12 konnte Suhl mithalten, dann tat Münster den entscheidenden Sprung, und Keller brachte mit ihrem Ass zum 16:12 wieder ein Polster zwischen ihr Team und die Gäste. Ab da an bestimmten die Unabhängigen das Geschehen wieder eindeutig und sicherten sich so die beruhigende 2:0-Satzführung.
 
Mit dieser im Rücken stotterte der USC-Motor zu Beginn des dritten Sets, doch nach zwischenzeitlichem 2:6 war Münster bei 7:7 wieder dran. Dass die Unabhängigen weiter den Fuß auf dem Gas lassen wollten, demonstrierte Bathen, die ihr Team bei der Rückkehr aufs Feld nach dem ersten Technical Timeout nochmal richtig antrieb. Dennoch fehlten den Westfälinnen zuerst noch die klaren Situationen, die sie in den ersten beiden Durchgängen auszeichneten. Bei 17:15 dann war der Bann gebrochen, mit 7:3 Ballpunkten schmetterten sich die Gastgeberinnen zum Matchball, den Bathen wuchtig versenkte.
 
„Ein 3:0 ist immer gut, die Sätze waren auch deutlich“, frohlockte Buijs nach dem Match, hatte allerdings auch Kritikpunkte: „Wir hatten im zweiten und dritten Set Momente, in denen die Konzentration runter ging. Aber zum Ende hin war wir dann jeweils wieder so aggressiv, wie ich mir das vorstelle.“ Dass nun das Viertelfinale den USC gegen Schwerin führt, „das ist für mich persönlich natürlich noch eine eigene Geschichte“, so Buijs, der 2012 und 2013 mit dem SSC jeweils das deutsche Double geholt hatte. Aber davon unabhängig: „Wir sind mit dem Gegner Schwerin sehr glücklich. Wir haben in der Liga zwei Mal sehr gut gegen die gespielt.“ Und so hofft nicht nur Buijs selbst, die Mecklenburgerinnen an den kommenden beiden Wochenende ein bisschen – oder auch mehr – ärgern zu können.

 

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