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USC wartet weiter auf 2. Saisonsieg

„Wir sind natürlich alle enttäuscht“, fasste USC-Trainerin Lisa Thomsen (im Hintergrund) die Stimmung unmittelbar nach der Niederlage zusammen. Foto: Conny Kurth
„Wir sind natürlich alle enttäuscht“, fasste USC-Trainerin Lisa Thomsen (im Hintergrund) die Stimmung unmittelbar nach der Niederlage zusammen. Foto: Conny Kurth

Der USC Münster verliert beim VfB Suhl mit 0:3 (19:25, 14:25, 19:25) und wartet damit weiter auf den zweiten Saisonsieg. Die nächste Chance darauf haben die Unabhängigen in der nächsten Woche (22. November, 16.30 Uhr) in Potsdam. 

„Wir sind natürlich alle enttäuscht“, fasste USC-Trainerin Lisa Thomsen die Stimmung unmittelbar nach der Niederlage zusammen. Und nahm bereits eine erste Analyse des Spiels vor: „Unsere Annahme war gut, auch unser erstes Tempo. Am Ende haben wir das Spiel im Angriff verloren. Auf Außen und Diagonal haben wir zu selten Lösungen gefunden. Suhl war zudem auch deutlich erfolgreicher im Block als wir.“ 

Der USC begann die Partie mit Anika Brinkmann, Juliane Langgemach, Demi Korevaar, Nele Barber, Liza Kastrup, und Taylor Nelson. Als Libera Linda Bock. Die Führung wechselte zu Beginn hin und her. Die Gastgeberinnen lagen zur ersten technischen Auszeit mit 8:6 vorne. Suhl konnte die Führung dann auf 14:10 ausbauen. Die Wölfe hatten sich im Block gut auf Anika Brinkmann eingestellt. Die Angriffe der 34-jährigen kamen nicht so gut durch wie zuletzt. Ihre Angriffsquote lag bei für sie mageren 22 Prozent. Auch die Bälle von Liza Kastrup (Angriffsquote: 36 %) blieben zu oft im gegnerischen Block hängen. Bei Nele Barber (14 %) sah es ähnlich aus. Und so stand es 16:12 zur zweiten technischen Auszeit. Beim 18:17 war der USC zwar wieder dran, der Suhler Block schlug dann aber wieder eiskalt zu und so war die 4-Punkte-Führung schnell wiederhergestellt. Am Ende gewannen die Wölfe Satz eins mit 25:19. 

Gleicher Spielverlauf im zweiten Satz. Ausgeglichene Anfangsphase, aber 8:6-Führung für Suhl zur ersten Auszeit. Beim 13:9 für die Gastgeberinnen wechselte USC-Trainerin Lisa Thomsen Sarah van Aalen für Taylor Nelson und Adeja Lambert für Liza Kastrup ein. Trotzdem 16:10 zur zweiten technischen Auszeit. Die Schlussphase gehörte wie schon in Durchgang eins den Thüringerinnen. 25:14 am Ende. 

Liza Kastrup kam im dritten Satz für Adeja Lambert zurück ins Spiel. Der USC konnte sich nach einigen guten Angriffen über Demi Korevaar eine 3-Punkte-Führung erarbeiten (2:5). Dann schlug der Suhler Block wieder eiskalt zu, die Folge war der 5:5-Ausgleich. Münster blieb fokussiert und erkämpfte sich die nächsten vier Punkte. Suhl leistete sich in dieser Phase einige leichte Fehler. Doch leider währte die Suhler Schwächephase nur kurz: Über 16:15 zur zweiten Auszeit zogen die Wölfe dann auf 18:15 davon. Beim 21:17 war die Vorentscheidung gefallen. Mit 25:19 gewann der VfB Suhl auch den dritten Satz und damit das Match. 

USC-Coach Lisa Thomsen war natürlich mit dem Ergebnis alles andere als zufrieden. Die 35-jährige weiß aber um die Qualität ihres Teams: „Die Mädels liefern im Training Woche für Woche Top-Leistungen ab. Und auch in den Spielen zeigen wir in einzelnen Elementen, was wir können. Nun müssen wir es schaffen, in allen Bereichen auch in den Spielen abzuliefern. Die Qualität ist da. Wir bekommen sie bislang leider nur im Training auf den Platz. Das muss und wird sich aber bald ändern.“ 
 

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