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USC will endlich Bewegung in die Tabelle bringen

USC-Angreiferin Ivana Vanjak springt höher als der gegnerische Block. So soll es am Sonntag gegen NawaRo Straubing auch möglichst häufig aussehen. Foto: Stefan Gertheinrich
USC-Angreiferin Ivana Vanjak springt höher als der gegnerische Block. So soll es am Sonntag gegen NawaRo Straubing auch möglichst häufig aussehen. Foto: Stefan Gertheinrich

Der USC Münster empfängt am Sonntag um 14.30 Uhr NawaRo Straubing in der Halle Berg Fidel. Mit einem Sieg könnte der USC in der Tabelle an den Niederbayern vorbeiziehen und auf Platz sieben klettern. Seit Mitte November steckt der USC schon auf Platz acht des Tableaus fest. Ein Sieg wäre also wichtig für die Moral und auch, um dem designierten Erstplatzierten SSC Palmberg Schwerin im Playoff-Viertelfinale aus dem Weg zu gehen. Eine echte Bewährungsprobe, denn anders als gegen Dresden steht die Mannschaft hier schon ein wenig unter Erfolgsdruck.

Nach dem überraschenden aber völlig verdienten Auswärtserfolg beim Dresdner SC wollen die Unabhängigen nun auch endlich in eigener Halle wieder punkten. Erst zwei von acht Heimspielen konnten gewonnen werden. Dem gegenüber stehen sechs Siege in fremder Halle. Auch der aktuelle Gegner Straubing wurde in der Ferne mit 3:2 besieht. 19:17 hieß es Anfang Dezember am Ende im Tiebreak. Der USC wehrte damals drei Matchballe Straubings ab. USC-Angreiferinnen Ivana Vanja und Lina Alsmeier legten an dem Abend mit zusammen 51 Punkten den Grundstein für den Erfolg. Aber auch Straubing ist im Angriff mit Lena Große Scharmann, Julia Schaefer und der Norwegerin Ragni Steen Knudsen sehr gut besetzt. Die Zuschauer dürfen sich also auf ein Duell auf Augenhöhe freuen. Die Fans in der Halle Berg Fidel könnten dabei, wie schon so oft in der Vergangenheit, den Unterschied machen.

USC-Coach Teun Buijs geht nicht davon aus, dass die Angriffsqualität alleine entscheidend sein wird am Sonntag: „Es wird auf das Gesamtpaket ankommen“, so der erfahrene Niederländer. „Ein guter und druckvoller Aufschlag und eine gut organisierte Block-Feldabwehr sind genauso wichtig. Und dann natürlich die Taktik. Wir werden versuchen, als Team mit einem gemeinsamen Plan den Sieg zu erringen. Das ist uns in Dresden und auch anderswo schon gut gelungen. Jetzt soll das auch in eigener Halle gegen Straubing klappen.“ 

In Dresden hatte Buijs Luisa Keller anstelle von Liza Kastrup in die Startformation berufen. „Luisa hat eine tolle Entwicklung durchlaufen und sie war ja auch in den vorherigen Spielen schon häufig per Doppelwechsel auf dem Feld“, erklärt der Trainer die Maßnahme. Und ergänzt: „Vielleicht konnten wir den Gegner damit etwas überraschen, ob wir das am Sonntag wieder so machen werden, das weiß ich aber heute noch nicht.“  

Bei seiner Gegneranalyse konnte Buijs ein gut organisiertes Straubinger Team erkennen, das zudem sehr athletisch ist. „Ein Mix aus Erfahrung und jungen Spielerinnen mit viel Energie. Genau wie bei uns.“ Ob es am Ende wieder über fünf Sätze geht, das wird sich am Sonntag ab 14.30 Uhr in der Halle Berg Fidel zeigen.

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