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Vanjak: „Ein ganz großer Moment!“

Ganz frisch im Netz: Screenshot von der DVV-Seite mit #21, Ivana Vanjak.
Ganz frisch im Netz: Screenshot von der DVV-Seite mit #21, Ivana Vanjak.

In diesen Tagen ist USC-Angreiferin Ivana Vanjak die fleischgewordene Vorfreude. Und da stört es die 22-Jährige auch gar nicht so großartig, dass sie eigentlich gerade in Brasilien sein sollte. Denn am Samstag geht es für sie dann wirklich los, und ein großer Traum wird zur Realität.
 
Denn Ivana wird als Teil der deutschen Nationalmannschaft die weite Reise nach Südkorea und Thailand antreten, wo die DVV-Auswahl von Trainer Felix Koslowski im Rahmen der Volleyball Nations League ihre Matches in Suwon und Bagkok bestreiten wird. Das Debüt von Vanjak im Nationaldress steht unmittelbar bevor.
 
Seit dem 23. April war die Angreiferin schon zu den Natio-Lehrgängen in Schwerin und Heidelberg. Auch das ein Debüt für die Deutsch-Kroatin. Sie überzeugte Koslowski, der sie bereits zum VNL-Auftakt nach Brasilien mit im Flieger haben wollte. Doch die obligatorische Gelbfieberimpfung setzte der USC-Akteurin so zu, dass Koslowski entschied, dass sich Vanjak lieber erholen sollte, um dann am Samstag topfit die Reise nach Fernost anzutreten.  
 
Seit Montag ist Ivana daheim in Münster bei USC-Cheftrainer Teun Buijs im Training – und sprüht vor Engergie und Vorfreude. Ihre Ansprüche will die 22-Jährige nicht zu hoch schrauben, und noch gar nicht daran denken, im Oktober tatsächlich bei der Weltmeisterschaft in Japan mit dabei zu sein. „In diesem Jahr bin ich einfach happy, dass ich die Chance habe, mit einem so guten Ensemble zu wachsen und den ganzen Sommer durch auf so hohem Niveau weiterspielen zu können. Natürlich will ich das Beste daraus machen, natürlich ist die WM das Ziel. Aber ich konzentriere mich erst mal darauf, hier Fuß zu fassen“, berichtet die Münsteranerin.
 
Nun also Südkorea und Thailand. Sechs Spiele stehen auf dem Programm, fünf davon gegen Gegner mit einstelliger Weltranglistenposition. In Suwon gegen Russland, Italien und die koreanischen Gastgeber, in Bangkok gegen Thailand, die Dominikanische Republik und den Weltranglistenersten USA, das Land, in dem Vanjak bis 2017 selbst spielte.  
 
Möglich, dass die 22-Jährige nicht in allen sechs Partien zum Einsatz kommt, aber gegen wen – wenn sie es sich aussuchen könnte – würde sie um jeden Preis auf dem Feld stehen wollen? „Gegen die USA. Weil ich dort vier Jahre selbst gespielt habe. Und weil da Mittelblockerin Foluke Akinradewo spielt, sie war vor meiner Zeit an der Stanford University, und unsere Kabinen waren voll mit Postern von ihr. Sie war dort unser Idol. Das wäre ein Traum für mich“, so Vanjak, für die das Drehbuch nicht besser geschrieben sein könnte: Am 30. Mai hat sie Geburtstag, an diesem Tag findet das Match gegen die US-Girls statt…
 
„Egal, wie viel Einsatzzeit ich bekomme“, weiß Vanjak, „was ich auf jeden Fall mitnehme, ist die Erfahrung gegen diese Mannschaften zu spielen, und das in Ländern, in denen die Wertschätzung für Volleyball so immens hoch ist. Das wird eine ganz spezielle Erfahrung“, ist sich Ivana sicher.
 
Einen weiteren ganz speziellen Moment hat die USC-Akteurin im Übrigen gerade hinter sich: „Das war für mich ein ganz großer Moment, als ich mein personalisiertes Trikot bekommen habe. Mit der Nummer 21 und mit meinem Namen drauf. Da habe ich gemerkt: Das wird real, das ist greifbar“, strahlt die Angreiferin, die sich auf ihren ersten Einsatz wahnsinnig freut: „Das Gefühl, dann bei der Nationalhymne da zu stehen, das kann mir dann niemand mehr nehmen. Ich bin stolz und glücklich, Deutschland repräsentieren zu dürfen!“  

 

23.03.2019

Der USC Münster verliert das Finale der Hauptrunde gegen die Ladies in Black Aachen mit 0:3 (22:25, 13:25, 20:25) und beendet die Hauptrunde damit als Siebter. Jetzt geht’s in die Playoffs. Gegner dort: SSC Palmberg Schwerin. Kleiner Trost: Durch die Ergebnisse in den anderen Hallen hätte man den „Großen Drei“ ohnehin nicht mehr aus dem Weg gehen können. 

22.03.2019

Was für ein Finale: Vor dem letzten Hauptrundenspieltag in der Volleyballbundesliga der Frauen ist für den USC Münster am Samstag um 18.30 Uhr beim Heimspiel gegen die Ladies in Black in Aachen von Platz 4 bis Platz 8 noch alles drin. „Das sind die Spiele, für die Du den Sport machst“, freut sich USC-Coach Teun Buijs auf das NRW-Duell gegen Aachen.

19.03.2019

Vierter, Fünfter, Sechster oder Siebter – vier Endplatzierungen zum Ende der Hauptrunde sind für den USC Münster noch denkbar. Die Konstellation verspricht Spannung und viel Rechnerei. Am Samstag kommt es zum direkten Duell mit den Ladies in Black Aachen.

18.03.2019

Das vergangene Jahr lief für Teresa Mersmann und Cinja Tillmann hervorragend. Doch nach nur einer Saison gehen die beiden wieder getrennte Wege. Eine neue Partnerin für Tillmann ist bereits gefunden. Und die kennt man auch beim USC gut. 

16.03.2019

Der USC Münster gewinnt sein Auswärtsspiel bei Schwarz-Weiß Erfurt mit 3:1 (25:11, 20:25, 25:17. 27:25) und ist damit sicher für die Playoffs qualifiziert. Besser noch: Der USC wahrt damit seine Chancen auf eine sehr gute Platzierung für die Playoffs.

15.03.2019

Der USC Münster gastiert am Samstagabend um 18 Uhr in der Erfurter Riethsporthalle. Im vorletzten Spiel der Hauptrunde trifft die Mannschaft von Münsters Trainer Teun Buijs auf ein Team, das mit einer Niederlage gegen Straubing am vergangenen Mittwoch seinen sportlichen Abstieg besiegelt hat. Für den USC geht es um drei wichtige Punkte im Kampf um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs.