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Zwischenbilanz mit Teun Buijs

USC-Coach Teun Buijs hat die Entwicklung des jüngsten Teams der Liga stets klar im Blick. Foto: Conny Kurth
USC-Coach Teun Buijs hat die Entwicklung des jüngsten Teams der Liga stets klar im Blick. Foto: Conny Kurth

Das erste Drittel der Volleyball-Bundesligasaison 2019/20 ist absolviert. Der USC Münster steht nach sechs Spielen auf Platz acht der Tabelle. Zeit für eine Zwischenbilanz: USC-Coach Teun Buijs im Interview.

Zwei klare Siege gegen Erfurt und Suhl sowie ein weiterer Punkt aus der 2:3-Niederlage gegen Vilsbiburg stehen auf der Habenseite der Unabhängigen. In den Partien gegen Stuttgart, Aachen und Schwerin spielte das Team von Cheftrainer Teun Buijs stets gut, phasenweise sogar sehr gut mit. Etwas Zählbares konnte Münster gegen die aktuellen Top-3 der Liga jedoch nicht holen. Vor der Weihnachtspause stehen nun noch vier Spiele an. Zuhause gegen Dresden und Wiesbaden. Auswärts in Straubing und Potsdam. 

Wie fällt sie aus, die Zwischenbilanz von USC-Coach Teun Buijs? 
Teun Buijs: „Ich sehe uns in etwa auf demselben Level, wie in der letzten Saison. Aber es gibt – das muss man sagen – einige Teams, die sich schneller weiterentwickelt haben als wir und uns aktuell einen Schritt voraus sind. Wir sind noch auf dem Weg dorthin. Wir haben Schlüsselspielerinnen wie Lisa Thomsen und Mareike Hindriksen verloren und vornehmlich junge Spielerinnen dazu geholt. Da dauert es vielleicht etwas länger, bis alles passt. Die Entwicklung geht aber auf jeden Fall in die richtige Richtung.“  
 

Mit Aachen und Potsdam haben sich zwei Teams oben festgesetzt, die man dort vielleicht nicht erwartet hatte. Ist das nur eine Momentaufnahme oder siehst Du beide Teams auch am Ende der Hauptrunde ganz weit vorne? 
Teun Buijs: „Spannend… es geht aktuell ein bisschen hin und her. Stuttgart, Aachen und Potsdam nehmen sich gegenseitig die Punkte weg. Für mich ist Schwerin der Favorit auf den Titel. Sie haben den Kader fast komplett zusammengehalten. Stuttgart hingegen hatte neun Wechsel im Kader. Die Saison ist noch lang. Es kann noch viel passieren.“ 
 

Straubing auf Platz 5 – war das zu erwarten?
Teun Buijs: „Ich hatte Straubing schon vor der Saison weit oben auf dem Zettel. Zuspielerin Magdalena Gryka ist die Schlüsselfigur im Team. Und dann haben sie noch sehr starke Spielerinnen auf Außen und Diagonal. Ich bin schon sehr gespannt auf unser Auswärtsspiel in Straubing Anfang Dezember.“
 

Euer nächstes Spiel ist dann das Heimspiel gegen Dresden nächsten Mittwoch. Wie der USC, konnte Dresden bislang nur gegen Suhl, Erfurt und Vilsbiburg punkten und verlor gegen Potsdam, Stuttgart und Aachen. Fifty-fifty also - die Ausgangsposition für den USC? 
Teun Buijs: „Normalerweise ist Dresden gegen uns der Favorit. Sie haben ein wesentlich höheres Budget und einen 16-er Kader. Ich habe jetzt aber lange kein Spiel von ihnen gesehen, sondern nur die Ergebnisse. Daher kann ich zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht einschätzen, ob sie besser sind als wir. Das Videostudium für unser Spiel beginnt jetzt. Ich hoffe, wir finden dann einen Weg, ihnen Probleme zu bereiten. Fest steht, dass es ein tolles Match werden wird und, dass wir alles geben werden.“
 

Der USC hat in den verloren gegangenen Spielen in vielen Sätzen bis zur zweiten technischen Auszeit gut mitgespielt und musste den Gegner dann häufig ziehen lassen. Wie weit siehst Du das Team in seiner Entwicklung? 
Teun Buijs: „Ja, die fehlende Konstanz ist aktuell unser größtes Problem. Ich habe manchmal das Gefühl, die Spielerinnen schauen während des Spiels zu oft auf die Anzeigetafel. Wir müssen aber immer nur auf den nächsten Ballwechsel fokussiert sein. Wir arbeiten daran und ich bin zuversichtlich, dass wir die nötige Stabilität auch bald erreichen werden.“
 

Gibt es inzwischen ein Saisonziel, dass ihr euch gesteckt habt oder schaut ihr nach wie vor von Spiel zu Spiel?
Teun Buijs: „Ich würde gerne noch die Hinrunde beenden. Dann haben wir gegen alle Teams einmal gespielt und können eine realistische Einschätzung abgeben.“
 

Zuspielerin Taylor Nelson fehlte zuletzt wegen eine Sprunggelenksverletzung. Wird sie gegen Dresden wieder spielen können? 
Teun Buijs: „Ja, Taylor ist wieder voll im Training und steht uns zur Verfügung.“

 

Taylor Nelson
Hat ihre Verletzung auskuriert und kann gegen Dresden wieder spielen: US-Zuspielerin Taylor Nelson. Foto: Conny Kurth

 

20.01.2020

Nicht nur der Erfolg des USC Münster im NRW-Derby gegen Aachen war eine tolle Meldung am Sonntag. Schon vor dem Tiebreak-Krimi gab es Positives zu berichten: Die große Weihnachtstombola mit von den Spielerinnen bei USC-Sponsor Krimphove selbst gebackenen Plätzchen und mit zahlreichen Sachpreisen von USC-Sponsor moluna.de hat einen Erlös von insgesamt 3.000 Euro gebracht.

19.01.2020

Der USC Münster gewinnt das NRW-Derby gegen die Ladies in Black Aachen vor der Rekordkulisse von 2.126 begeisterten Zuschauern in der Halle Berg Fidel nach 0:2-Rückstand noch mit 3:2 (15:25, 21:25, 25:20, 25:20; 16:14). 

18.01.2020

Nur eine gute Stunde hat sich USC Münster II am Samstagnachmittag auf dem Feld aufgehalten. In 63 Minuten fertigte der Drittliga-Vorjahresmeister den TV Cloppenburg mit 3:0 (25:18, 25:17, 25:15) ab und gewann damit seine neunte Begegnung der Saison. 

18.01.2020

Vor einer Dekade spielte die Ungarin Barbara Degi für den USC Münster. Nun kehrt sie für einige Tage an den Berg Fidel zurück. Während des Bundesligaspiels zwischen dem USC und Aachen am Sonntag präsentiert die 36-Jährige eine neue Sportart. Am Freitag wurde an Ort und Stelle schon einmal geübt. 

17.01.2020

Nach dem überraschenden Auswärtserfolg beim Deutschen Meister AMTV Stuttgart erwartet Volleyball-Bundesligist USC Münster am Sonntag um 14.30 Uhr die Ladies in Black aus Aachen zum NRW-Duell in der Halle Berg Fidel. 

15.01.2020

Der USC Münster kommt bärenstark aus der Winterpause zurück, liefert dem Deutschen Meister AMTV Stuttgart einen tollen Kampf auf Augenhöhe, gewinnt die Partie schließlich im Tiebreak mit 3:2 (22:25, 25:18, 25:21, 16:25, 15:13) und holt zwei ganz wertvolle Auswärtspunkte.